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Posts Tagged ‘angriff’

Kreativität vs. Kommerz: Adbusting erobert die Innenstädte

In marketing on 12/02/2012 at 16:58

An Ampeln montiert, von Brücken hängend, auf Bushäuschen geklebt – Outdoorwerbung prägt zunehmend das Gesicht unserer Innenstädte. Rund 6.000 Mal am Tag kommt jeder von uns im Durchschnitt mit Werbung in Kontakt, hat das Institut für Marketing und Kommunikation ausgerechnet. 6.000 Stimuli, die auf unser Gehirn einprasseln und sich zu einem bunten Rauschen vereinen, in dem jeder leise Ton und jede versteckte Schönheit gnadenlos untergeht.

Wenn sie wenigstens kreativ, lustig oder ästhetisch wäre… Doch die meisten werbetreibenden Unternehmen setzen bei der Outdoor-Werbung (auch: Out-of-Home-Media) schlicht auf Reichweite in allerfeinster Holzhammer-Manier und brüllen uns mit abstrus-sinnbefreiten Plakaten auf Schritt und Tritt an („Jetzt NEU! Jetzt KAUFEN“). Doch wie bei jeder Entwicklung gibt es auch bei der Außenwerbung einen Tipping-Point, ab dem das Ausmaß der visuellen Beschallung als unerträglich wahrgenommen wird und sich eine Gegenbewegung formiert: Adbusting.

Die Wortzusammensetzung  aus „Advertising“ (Werbung) und „to bust“ (Kaputtmachen) bezeichnet die große Grauzone zwischen Straßenkunst und Sachbeschädigung, bei der jegliche Form von Außenwerbung verändert und uminterpretiert wird – in der Regel mit erhobenem Zeigefinger, moralischer Ohrfeige oder demaskierender Geste und einer guten Portion Kreativität. Adbuster verwenden die Waffen der werbetreibenden Unternehmen, richten sie gegen sie und versuchen mit minimalen Mitteln und maximaler Effizienz auf Werbelügen oder Missstände entlang der Produktionskette hinzuweisen. Ein paar aktuelle Beispiele:

Mit der aktuellen „Maybe“-Kampagne für Malboro hat uns die Agentur Leo Burnett aus Frankfurt lange mit weißen Plakaten angeteasert, auf denen nichts als „Maybe“ stand. Nach der Auflösung folgten verschiedene Motive mit erhellenden Eventualitäten wie „MAYBE will never be her own boss“ oder „MAYBE goes nowhere“. Eine leicht zu kopierende Schrift, ein modularer Aufbau der Kampagne und ein nicht unumstrittenes Produkt – die Plakate schrien ja geradezu nach Adbusting. Volkes Stimme tut nun kund: „Maybe you should go fuck yourself“ und legt den Finger genau in die Wunde der auflagengebeutelten Kippenkönige. Das ist kreativ, das leuchtet ein, das amüsiert – ein Paradebeispiel für gelungenes Adbusting.

Weitaus weniger politisch, dafür mindestens so humorvoll wie das Malboro-Exempel ist diese Adbusting-Aktion des Berliners MrGoldkralle, der sich angesichts der klirrenden „Russenkälte“ spontan erbarmt und den barbusigen Pornodarstellerinen, die für die XXX-Videothek um’s Eck werben, warme Pullover angezogen hat. read on Den Rest des Beitrags lesen »

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Das CSU-Propaganda-Video gegen die Grünen und die Retourkutsche aus dem Netz

In medien, meinungen on 14/01/2011 at 16:57

Vom Internet heißt es, es reguliere sich selbst. Auf Anfeindungen gegen einzelne Gruppen oder gar Minderheiten reagiert die Online-Community in aller Regel mit gefletschten Zähnen und geschärften Klauen – die Ablehnung steigt dabei mit der Aggressivität des ursprünglichen Angriffs. Soweit die Theorie…

Einen praktischen Bilderbuchbeleg bietet uns das aktuelle Propaganda-Video der CSU: Während man selbst im Umfragetief dümpelt, das Thema absolute Mehrheit nicht mal mehr bei dörflichen Jugendverbänden zwischen zwei Scheiben Leberkäs in den Mund genommen wird und die Partei mit versteckten Dolchen und Giftspritzen um den politischen Kurs ringt, übertreffen sich Bündnis90/die Grünen von Umfrage zu Umfrage.

Angst geht um bei den Trägern der blau-weißen Parteibücher. Der Grüne wird als neuer Erzfeind der christlich-sozialen Alleinherrschaft in Bayern enttarnt. Man greift also tief in die Demagogen-Trickkiste, schlägt das große Diffamierungsbuch im Kapitel „Angst und Schrecken“ auf und produziert einen viralen (?) Spot, um der geblendeten Bevölkerung die politischen Gefahren und Risiken vor Augen zu führen, die von den militanten Ökos ausgehen. Im CSU-Sprech heißt das dann: „Ein Männlein steht im Walde, ganz grün und dumm. Es hat vor lauter Protest eine Steinschleuder um.“ (man beachte dabei die Intonation des Sängers)

Obwohl man in weiser Voraussicht bereits die Kommentarfunktion deaktiviert hatte, steht die Parteispitze voll hinter der Aktion: „Die Grünen sind im Kern immer noch die alte antibürgerliche Chaoten- und Steinewerfer-Partei von vor 30 Jahren“, kommentierte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt das Video. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

russe angeklagt, 20% weniger spam weltweit

In miscellaneous on 28/10/2010 at 21:11

seit einigen tagen bekomme ich fast keine mails mehr… der grund dafür liegt nicht etwa in einer selbstverordneten abstinenz vom sozialen leben, sondern in den händen russischer polizisten. die fleißigen ordnungshüter haben ermittlungen gegen igor a. gusev eingeleitet. dieser ist als einer der vermeintlichen betreiber der domain spamit.com der ungekrönte könig der internationalen email-werbeschlacht und hat sicherlich schon jeden von euch mit produktinformationen bedacht. sie tragen in den betreffzeilen namen wie „ch3ap v|agra“, „original re-plica watches“ oder „100% free s3x xxx“.

richtig: gusev verschickt für sein leben gerne spam-mails mit phamazie-schwerpunkt. die non-profit-organisation spamhaus listet spamit.com als den größten einzelnen versender von spam-mails weltweit. vor einem monat schloss seine seite schlagartig – auslöser dafür waren die ermittlungen der russischen polizei. während gusev sich vermutlich ins ausland absetzte, tat sich erstaunliches in den internet-überwachungsstatistiken bei cisco und kaspersky: von einem tag auf den anderen sank das weltweite emailaufkommen um unglaubliche 20%. das sind keine peanuts, sondern 40 milliarden mails pro tag!

heute findet sich auf spamit.com nur noch ein platzhalter. viele experten fragen sich nun, warum russland nach jahren des wegsehens mit einem mal derart hart gegen die spam-organisationen durchgreift. die erklärung könnte ein treffen zwischen präsident medvedev und dem kalifornischen gouverneur schwarzenegger bieten: klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

abschiedsbrief von „prof. steinar“ aus greifswald

In meinungen on 21/10/2010 at 21:00

die uni greifswald hat kürzlich ihre hausordnung geändert und mit sofortiger wirkung das tragen von kleidung der marke „thor steinar“ verboten. das label mit dem zweifelhaften slogan „nordic souls“ ist unter neo-nazis und anderen hart rechten gruppierungen in den letzten jahren ein echter renner geworden und hat längst „szenemarken“ wie pitbull, alpha industries oder lonsdale überflügelt. ein bedauerlicher trend, gegen den die uni jetzt ein zeichen gesetzt hat. im braunen sumpf leuchtet ein helles licht.

als ich angefangen habe, darüber zu recherchieren, bin ich auf einen interessanten blogpost gestoßen, der einen rostocker jura-professor direkt mit der marke in verbindung bringt. auch, wenn der blog mitunter linksautonome und anarchische züge zeigt, hat mich das gerücht interessiert.

prof. dr. ralph weber unterichtet bürgerliches recht, arbeitsrecht und rechtgeschichte am gleichnamigen lehrstuhl an der uni rostock und soll selbst begeisterter träger von „thor steinar“ sein, was ihm an der uni den beinamen „prof. steinar“ eingebracht hat. mit rechtem gedankengut hatte kürzlich auch die uni greifswald zu tun: erst zu beginn dieses jahres scheiterte die studenten-initiative „uni-ohne-arndt“, die sich dafür einsetzte, den namen des nationalistischen historikers ernst-moritz-arndt abzulegen, den hermann göring ihr  im dritten reich verpasst hatte.

wer auf den link zur rostocker lehrstuhlseite von prof. weber geklickt hat, weiß was jetzt kommt: der lehrstuhl existiert nicht mehr und wurde nach greifswald verlagert – also an eine uni, an der weber seine „thor steinar“-pullover nun in der schublade lassen muss. die schließung hat – wie ich zunächst gehofft vermutet hatte – nichts mit den rechten ansichten des dozenten zu tun, sondern betrifft die komplette juristische fakultät. dagegen hat sich weber verständlicherweise zu wehren versucht. und zwar nicht über sein bevorzugtes rechtes presseorgan „junge freiheit“, sondern per brandbrief auf der immer noch existierenden lehrstuhlseite. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

heiteres muezzin-schießen – die FPÖ fischt dank sarrazin am rechten rand

In miscellaneous on 02/09/2010 at 20:48

keine angst, kein artikel über den medial omnipräsenten thilo sarrazin. allerdings können wir den bundesbankchef aus zweierlei gründen als aufhänger für diesen kleinen eintrag zweitverwerten: erstens reimt sich sein nachname auf „muezzin“ und zweitens hat er eine debatte angeregt, die dem rechten flügel quer durch europa in die hände spielt. von sachsen bis zur steiermark jubeln die nationalisten. mitten im sommerloch zieht sarrazin ein vermeintliches nischenthema an die breite oberfläche. was als provokante vermarktungsstrategie für sein schreibwerk begann, läuft jetzt gefahr, zu einem politikum zu werden, das – zumindest kurzfristig – die politischen machtverhältnisse verschieben könnte.

jetzt schluss mit sarrazin und auf nach österreich: dort führt die FPÖ gerade wahlkampf, mehr oder minder erfolgreich. der kommt die unerwartete wahlkampfhilfe aus deutschland natürlich gelegen, brach man sich doch bisher mit stelzenden schüttelreimen den einen oder anderen ast aus der krone. beispiel gefällig? «mehr mut für unser wiener blut – zu viel fremdes tut niemandem gut». noch eins? ich denke nicht…

was in deutschland einen aufschrei über die parteigrenzen hinweg provozierte, würde in österreich wohl nur ein mildes murmeln nach sich ziehen, vermutet das „wirtschaftsblatt“, zitiert in der süddeutschen. hier fahren die parteien schwerere geschütze auf bei ihrer fischerei am rechten rand: ausgangssperre für asylanten, taschengeldkürzung für roma und islam-schelte. jetzt legt die FPÖ noch einen nach: „sarrazin statt muezzin“ lautet das motto der neuen kampagne. auf der micro-site „moschee-baba“ (zu deutsch „tschüss moschee“) wird der unentschlossene wähler aufgefordert, reihenweise die muezzin von den moscheen zu ballern, die überall in der steiermark aus dem boden schießen.

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apple erringt einstweilige verfügung gegen einen eierbecher

In miscellaneous on 23/08/2010 at 10:35

apple hat es bekanntermaßen nicht nur mit freundlichkeit und nächstenliebe unter die wertvollsten marken der welt geschafft – im 2009er ranking von interbrand landen die obst-freunde mit einem markenwert von gut 15mrd dollar auf dem 20.platz der weltweit wertvollsten marken. stattdessen drückt apple seine interessen gerne auch mit der unterstützung seiner anwaltsscharen durch (siehe: woolworth, wepad, uvm.).

genau das musste jetzt auch das erbacher unternehmen koziol feststellen. neben allerlei buntem schnickschnack für küche und bad vertreibt das unternehmen auch einen eierbecher, den michael neubauer designt hat und der unter dem durchaus erfrischenden namen „eipott“ verkauft wird. was kunden sicherlich mit einem augenzwinkern als kreative leistung honorieren, betrachtet apple als verletzung seiner markenrechte – und geht juristisch dagegen vor.

(bilder: koziol/apple)

das allein ist schon amüsant, jetzt hat das oberlandesgericht hamburg dem unternehmen aber tatsächlich recht gegeben und festgestellt: es besteht eine verwechslungsgefahr mit einem musikabspielgerät des hardware-herstellers (Az.: 5 W 84/10). koziol reagierte darauf mit einer pressemitteilung in der es klarmachte, dass apple dieser sieg erst in dritter instanz aufgrund einer „klanglichen zeichenähnlichkeit“ gelungen sei. weiter heißt es: „die richter gestehen der namensgebung zwar zu, sie sei „eine witzige idee und man muss auch erstmal darauf kommen. eine humorvolle oder parodistische auseinandersetzung […] vermag der senat aber nicht erkennen.““

schade für koziol, die sich jetzt einen neuen namen für den übrigens sehr schönen eierbecher ausdenken müssen. und ein herzlicher glückwunsch geht an die freunde von apple für diesen historischen sieg!

via macboard, heise online

nichtraucherschutz: bayern vs. indonesien

In meinungen, miscellaneous on 07/07/2010 at 09:07

ein jammern geht quer durch’s schwarz-rot-goldene jubelland – und zwar unmittelbar vor einem spiel unserer wunderknaben in südafrika. nicht das spanische schreckgespenst david villa ist dafür verantwortlich. auch nicht die tatsache, dass gerade eine tätowierte first lady ins schloss bellevue einzieht. das votum der bayerischen bergbevölkerung gegen das rauchen an öffentlichen orten vom 4.7. ist der verursacher.

omnipräsent in allen medien und talkshows ist seitdem sebastian frankenberger (siehe foto, quelle: nichtraucherschutz-bayern.de) und hat sich damit erfolgreich zum uli hoeness der rauchenden bevölkerung entwickelt. seine „drohung“: das rauchen soll nun auch in anderen bundesländern per volksentscheid unter seiner leitung verkompliziert und flächenweise verboten werden. ein bayer, der seine freistaatlichen überzeugungen auf den rest der republik übertragen will – kein besonders beliebtes konzept. mit dem leicht androgynen frankenberger würden aus diesem grund vermutlich viele raucher ähnlich gerne ein bier trinken gehen, wie der fanclub von schalke 04 mit andi „die schwalbe“ möller.

wichtig: an dieser stelle soll weder die bedeutung des nichtraucherschutzes heruntergespielt werden, noch soll ein hohelied auf das rauchen an sich gesungen werden. aber: ein blick nach indonesien hat mir gerade gezeigt, auf welchen niveau in deutschland derzeit populistischer nichtraucheraktionismus betrieben wird. die parallele mag im ersten moment überraschen, jedoch ist indonesien nach den beiden überländern indien und china mit rund 60millionen rauchern die drittgrößte nikotin-nation und eignet sich demnach gut, um zu zeigen, wie anderswo geraucht wird. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

zensur: polizei kauft 30.000 tempo-hefte auf

In medien on 29/06/2010 at 19:19

diese nachricht schockiert mich: gerade lese ich bei persönlich.com, dem schweizer portal der kommunikationswirtschaft, dass die polizei in indonesien eine komplette ausgabe des tempo-magazins aufgekauft hat. in einer wortwörtlichen nacht- und nebelaktion haben zivilfahnder die indonesischen presse-grossisten im morgengrauen belagert und nahezu sämtliche exemplare der 44. ausgabe des polit-magazins aufgekauft, bevor diese an die kioske im land verteilt werden konnten! was war passiert?

das wochenmagazin hatte intensiv recherchiert und eine cover-story zum thema bestechung und veruntreuung innerhalb des polizeiapparats geschrieben, von der die ordnungshüter im vorfeld wind bekommen hatten. unruhe brach aus in trunojoyo, der zentrale der national police in indonesien. unter der hand schoben sich polizisten aufgeregt eine kopie verschiedener banktransaktionen herüber, die die privaten konten von einigen top-cops oder deren angehöriger betrafen. angeblich ist dieses stück papier teil der recherchen des financial transactions reporting & analysis centers (PPATK). ein kommentar der behörde wurde mit verweis auf die laufenden ermittlungen verweigert.

eine der größten zahlungen betraf general-inspector budi gunawan. 54millionen rupien (4885,- eur) flossen auf das konto seines sohnes. unter den großzügigen spendern: ein internationaler vermögensverwalter. sechs weitere beamte haben angeblich ähnliche zahlungen erhalten, insgesamt 21 sind verdächtig. man mag sich darüber wundern, dass zahlungen in höhe von wenigen tausend euro die polizei dazu bringen können, mitten in der nacht in zivil tausende zeitschriften zu kaufen. dieser zustand ändert sich jedoch schnell, wenn man sich das gehaltsgefüge in indonesien ansieht. ein drei-sterne-polizei-general verdient mit 9millionen nämlich nur rund 814,- eur monatlich, muss aber gleichzeitig wirtschaftskriminalität bekämpfen, die ihn wie einen bettler neben dagobert duck stehen lässt. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

google chrome vs. opera – wer ist schneller?

In medien on 30/05/2010 at 12:22

der krieg der browser wird momentan an allervorderster medienfront ausgetragen: die alles entscheidende messgröße ist dabei stets die geschwindigkeit, da eine differenzierung bzw. alleinstellung über den preis (überall = 0 eur) oder den service (updates in regelmäßigen abständen) kaum möglich wäre und der offensive umgang mit dem datenschutz allgemeinhin als wenig sexy wahrgenommen wird, obwohl sich die browser hier durchaus unterscheiden.

es konkurrieren um den titel „schnellster browser“ die sogenannten big four: internet explorer, google chrome, mozilla firefox und opera (eigentlich fehlt safari noch in dieser aufzählung). in den letzten jahren wurde der wettbewerb als ein kopf-an-kopf-rennen zwischen firefox und dem internet explorer betrachtet. bewegung kam erst mit der ankündigung von google auf, einen eigenen browser auf den markt zu schmeißen (ende 2008). eben dieser browser ging vorletzte woche mit einem beeindruckenden pseudo-science-clip in die offensive (unbedingt in hd ansehen!): klickstu

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balla-ballack und boateng-bashing

In marketing on 23/05/2010 at 19:15

kevin-prince boateng zertritt unserem bundes-ballack die wm-träume! skandal!! fussball-deutschland erregt sich… nicht nur, weil die kombination des vornamens „kevin“ mit einem adelstitel (prince) hierzulande grundsätzlich als widerspruch wahrgenommen wird, nein… auch absicht wird dem kleinen prinzen unterstellt, um die chancen der nationalmannschaft von ghana zu verbessern, für die boateng antritt. für alle, die es noch nicht gesehen haben, hier noch einmal die blutigen szenen:

nicht schön, beileibe nicht. vor dem tor so gefährlich wie ein totes vogelbaby, in den zweikämpfen dafür mit der grazie und weitsicht eines angeschossenen rhinozeros. das schafft sonst nicht einmal van bommel, der holländische knochenbrecher vom double-gewinner bayern münchen. aber im ergebnis bedeutet das foul von k.-p. boateng jedoch nicht nur, dass der kapitän der deutschen nationalelf bei einer wm nie mehr als spieler den platz betreten wird. auch die impulsgierige werbebranche hat sich des themas schon angenommen. dazu folgen zwei beispiele, ein kreatives und ein versehentliches. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

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