stenographique

google chrome vs. opera – wer ist schneller?

In medien on 30/05/2010 at 12:22

der krieg der browser wird momentan an allervorderster medienfront ausgetragen: die alles entscheidende messgröße ist dabei stets die geschwindigkeit, da eine differenzierung bzw. alleinstellung über den preis (überall = 0 eur) oder den service (updates in regelmäßigen abständen) kaum möglich wäre und der offensive umgang mit dem datenschutz allgemeinhin als wenig sexy wahrgenommen wird, obwohl sich die browser hier durchaus unterscheiden.

es konkurrieren um den titel „schnellster browser“ die sogenannten big four: internet explorer, google chrome, mozilla firefox und opera (eigentlich fehlt safari noch in dieser aufzählung). in den letzten jahren wurde der wettbewerb als ein kopf-an-kopf-rennen zwischen firefox und dem internet explorer betrachtet. bewegung kam erst mit der ankündigung von google auf, einen eigenen browser auf den markt zu schmeißen (ende 2008). eben dieser browser ging vorletzte woche mit einem beeindruckenden pseudo-science-clip in die offensive (unbedingt in hd ansehen!): klickstu

jetzt schlägt opera zurück  mit einer gelungenen persiflage des „browser vs. potatoe“ zurück. weniger technik, mehr nerdism und ein carmanter selfmade-charakter zauberten mir ein grinsen ins gesicht… dabei ist die story identisch: über ein mehr (chrome) oder weniger (opera) ausgefeiltes system zusammenhängender elemente aus dem physik-bastelkasten, treten eine kartoffel und ein browser simultan zum speedtest an. opera setzt das ganze mit einem budget um, das im promille-bereich des chrome-spots liegen dürfte (vermutlich gilt der promille-punkt auch für die beiden norwegischen hinterhof-wissenschaftler, die sich die wartezeit mit einem heringsduell vertreiben):

bei so viel geballter kreativität, kann man schnell vergessen, in welcher größenordnung sich die beiden browser streiten: tagesaktuelle statistiken (z.b. von webhits.de) zeigen, dass firefox und internet explorer immer noch auf über 93% aller internetnutzer laufen. opera kommt auf 1,1%, google chrome sogar nur auf eine nutzung von 0,6%. es sind also eher die nischenbrowser, die hier stimmgewaltig an die öffentlichkeit treten und weniger die branchengrößen. ein (vermutlich) objektiver geschwindigkeitsvergleich findet sich bei youtube. der clip ist zwar an langeweile und infantilem ungeschick nur schwer zu überbieten, zeigt aber dennoch, dass die unterschiede weitgehend marginal sind und vermutlich viel stärker von der art der aufgerufenen website abhängen, als von dem verwendeten browser.

  1. Groß-/Kleinschreibung achten.

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