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Archive for the ‘miscellaneous’ Category

Sponsored Post: Profi-Charts mit einem Klick

In miscellaneous on 17/10/2013 at 18:14
Powerpoint-Präsentationen sind eine der wenigen Konstanten der allermeisten Jobs: Ob Azubi oder Top-Management, das aufwändige Basteln von Charts gehört zum Berufsalltag einfach dazu. Für alle, denen der große Zeitaufwand schon öfter eine Deadline gesprengt hat, bieten Powerpoint-Vorlagen eine clevere Alternative auf dem Weg zu einer überzeugenden Präsentation mit bestechendem Design.

 

Management: Präsentation als Kernkompetenz

Wer ein Unternehmen zum Erfolg führen möchte, braucht nicht nur ein kompetentes Management und ausgeklügelte Marketingstrategien, sondern muss auch seine eigene Position am Markt kennen und externe Einflüsse nach dem Fünf-Kräfte-Modell richtig einschätzen. Dazu zählen Einflussfaktoren wie die Stärke konkurrierender Mitbewerber, Bedrohung durch neue Anbieter oder Marktentwicklungen. Firmengründer und solche, die einem bereits bestehenden Unternehmen durch strukturierte Analysen, Planungen und Strategien zu größerem Erfolg verhelfen möchten, sollten sich auf eine gute firmeninterne Organisation stützen. Kernaufgaben sind neben der Geschäftsführung vor allem das Projektmanagement, eine strukturierte, vorausschauende Planung sowie  durchdachtes Zeitmanagement. Auch das Qualitätsmanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung. Bei der Verhandlung mit Investoren oder Gesprächen mit potenziellen Geschäftspartnern kommt es darauf an, die Bereiche des Managements stichhaltig zu präsentieren und einen hervorragenden Eindruck zu hinterlassen. Eine überzeugende Präsentation besticht durch Inhalt und Design.

Überzeugen mit Powerpoint

Präsentationen gehören für viele zum Berufsalltag. Regelmäßig müssen sie Vorträge halten und Zuschauer mit den richtigen Argumenten fesseln und inspirieren. PowerPoint ist die erste Wahl, wenn es darum geht, selbst komplexe Themen anschaulich zu präsentieren. Zahlreiche Firmen arbeiten daher standardmäßig mit dem Office-Paket von Microsoft, und obwohl weltweit jeden Tag PowerPoint-Präsentationen zur Akquise von Deals in Millionenhöhe gehalten werden, sind viele davon ermüdend und langweilig gestaltet. Dabei geht es mit geringem Aufwand auch ganz anders: Der Onlineshop PresentationLoad bietet hochwertige PowerPoint-Vorlagen zu einer Vielzahl an Businessthemen für kleine, mittelständische und große Unternehmen an. Je nach Bedarf findet sich in der riesigen Auswahl an Charts, Tabellen, Icons, Diagrammen, Animationen immer die passende Vorlage. In der Shop-Kategorie „Business-Themen“ etwa zum Projektmanagement, Strategie, Analyse, Marketing, Vertrieb, Businesspläne sowie nützliche Marketing-Grundlagen zum fairen Preis. read on… Den Rest des Beitrags lesen »

Out now: Energiefacetten No. 4 mit einem Gastbeitrag von stenographique

In miscellaneous on 04/03/2013 at 15:30
Die Energiewende hat viele Gesichter – (fast) alle davon betrachtet das monatlich erscheinende Online-Magazin „Energiefacetten“ mit ihrem breit aufgestellten Blogger-Konsortium. Zu Themen aus Ökologie, Technologie und Gesellschaft durfte stenographique einen Gastbeitrag über das Marketing-Potenzial innovativer Energiespar-Technologien beisteuern, vielsagender Titel: „Was Stromanbieter von Cocktail-Bars lernen können“. Die schlanken 2 EUR für die Ausgabe sind gut investiertes Geld, unterstützen eine ehrbare Sache und dürfen hier abgegeben werden: energiefacetten.net

 

[Textprobe:] Dynamisches Pricing: Was Stromanbieter von Cocktail-Bars lernen können

Der Umbruch in der Energiebranche ist allgegenwärtig: Beinahe täglich werden innovative neue Technologien und Anwendungen entwickelt und besprochen, die uns zu einem effizienteren Umgang mit unseren Ressourcen verhelfen sollen. Nicht zuletzt durch die Faszination und die mediale Präsenz solcher Entwicklungen hat sich das Verbraucherbewusstsein in den letzten Jahren massiv verändert. Während durch die Sparbemühungen der Absatz der Energiekonzerne zunehmend unter Druck gerät, steigt der Aufwand bei der Stromproduktion durch Erhöhungen der Rohstoffpreise, die gesetzliche Förderung regenerativer Energien, steigende Kosten für Löhne und Gehälter sowie die allgemeine Teuerung kontinuierlich an. Der Handlungsdruck der Anbieter wächst also sowohl auf der Erlös- als auch auf der Kostenseite.

Der Stromkunde als Homo Energeticus

Die Liberalisierung des Strommarktes tut dabei ihr Übriges: Vorbei die fetten Jahre staatlich regulierter Monopole! Der Markt spaltet sich auf, neue Anbieter mit innovativen Geschäftsmodellen prägen die Vertriebsstrukturen und Verbraucher emanzipieren sich zunehmend…

[weiterlesen auf energiefacetten.net]

Folien-Virtuosen aufgepasst: CHARTEO verschenkt professionelle PPT-Vorlagen im Wert von 10 EUR

In miscellaneous on 07/09/2012 at 12:45
In dieser Situation waren wir alle schon einmal: Der Chef fordert eine „sauber verchartete Storyline“ – und zwar „asapissimo“! So potent die weltweit führende Präsentationssoftware auch sein mag, in solchen Fällen stoßen selbst wahrhaftige Powerpoint-Meister an ihre Grenzen. Wer es schnell und effizient mag, ohne auf klare Bildsprache und professionelle Gestaltung zu verzichten, wird sich für Angebote wie das von Charteo begeistern können.

 

Der weltweit erste PowerPoint Einzelfolien-Shop bietet unter www.charteo.de über 15.000 PowerPoint Vorlagen zur Auswahl, aus denen sich der Nutzer eine individuelle Präsentation zusammenstellen kann. Neben thematisch gruppierten Folien-Sets, können auch einzelne PPT-Charts in den Warenkorb gelegt werden – bei 1 Euro geht’s los.

Große Auswahl an Themen für PowerPoint

Ein fertig gelayouteter Projektplan, die perfekte Visualisierung des „House of Quality“ oder eine kreative Darstellung des Marketing-Mix – für nahezu jeden Anlass finden sich bei Charteo Grafiken, Diagramme, Tabellen, Checklisten, Kalender, Landkarten oder Metaphern zur Vorlage. Platzhaltertexte mit Inhalten füllen, fertig ist die professionelle Präsentation. Chef zufrieden.

Benutzerfreundliche Website

Der Shop zeichnet sich weiterhin durch seine benutzerfreundliche Bedienung aus: So kann der Nutzer kann die gewählten Folien einfach per Drag und Drop Verfahren in den Warenkorb ziehen. Über die Farbpalette lassen sich die Folien sogar den Corporate Design-Anforderungen des Unternehmens anpassen. read on… (und weiter zum Promo-Code) Den Rest des Beitrags lesen »

Dein digitales „Ich“ in Zahlen – WolframAlpha analysiert Facebook-Accounts

In miscellaneous on 04/09/2012 at 10:24
Welche Informationen stecken eigentlich in meinem Facebook-Konto? Was wissen gewiefte Vermarkter über mich? Und welchen Nutzungsmustern folge ich eigentlich? Antworten auf diese Fragen können wir uns jetzt selbst geben: Mit der semantischen Suchmaschine WolframAlpha. Völlig kostenlos. Stenographique zeigt, wie es geht…

 

Jahrelang rankten die Legenden wie wild um den potenten Suchalgorithmus von WolframAlpha, der vollständig formulierte Fragen verstehen und verabeiten kann – der Durchbruch ließ jedoch lange auf sich warten. Seit Apple die semantische Suchmaschine für die Spracherkennung „Siri“ verwendet, trauen ihr mehr und mehr Nutzer den großen Coup zu. Jetzt hat WolframAlpha ein neues Feature zu seinem Such- und Analyseservice hinzugefügt, das äußerst aufschlussreiche Informationen über unser digitales „Ich“ zu Tage fördert. Um seine Facebook-Profil-Daten auswerten zu lassen, reicht eine Suche nach „Facebook Report“ bei WolframAlpha. Darüber hinaus müssen logischerweise die Profildaten (nur Leserechte!) von Facebook freigegeben werden und ein kostenloses WolframAlpha-Konto eingerichtet werden – Zeitaufwand 10 Sekunden, fast alle Daten wurden bereits von Facebook übernommen.

Einen Wimpernschlag später spuckt die Suchmaschine ansehnliche Balken-, Kreis- und Punktediagramme aus, analysiert das Post-Verhalten und die Reaktionen von Freunden sowie die Struktur des eigenen Netzwerks. Konkret lassen sich folgende Auswertungen durchführen (Auswahl):

  • Persönliche Informationen (inkl. der Antwort auf die Frage, wie oft man noch bis zum nächsten Geburtstag schlafen muss)
  • gepostete Links, Statusmeldungen und Fotos im Zeitverlauf und direkten Vergleich
  • Reaktionen (Likes, Kommentare) auf eigene Statusmeldungen und deren Struktur (Länge, Keywords)
  • Top-Posts und Top-Kommentatoren (bzw. Sharer der eigenen Mitteilungen)
  • weltweite Übersicht eigener Check-Ins
  • Nutzung von Facebook-Apps im Zeitverlauf
  • Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus der eigenen Freunde sowie die kartographische Darstellung ihrer Heimatorte
  • gängigste Vor- und Nachnamen im eigenen Netzwerk
  • soziale Netzwerkanalyse („Wer-kennt-wen-über-wen“)

Und das schönste daran: WolframAlpha will auf die Mannigfaltigkeit des eigenen Datenschatzes hinweisen und dessen Wert visualisieren – es will diesen Schatz nicht behalten, alle importierten Facebook-Daten werden daher nach eigenen Angaben nach einer Stunde gelöscht. read on… Den Rest des Beitrags lesen »

Weltpremiere: Ungarischer Präsident setzt Blindenschrift auf seiner Website ein

In miscellaneous on 08/06/2012 at 12:57

Social Media und zwonullige Webservices sind neuerdings auch unter Politikern der letzte Schrei: Selbst analoge Schwergewichte wie Sigmar Gabriel machen es mittlerweile dem frischgebackenen Umweltminister und digitalen Parlamentsklassensprecher Peter Altmaier nach und bemühen sich, in 140 Zeichen rhetorisch zu brillieren – grundsätzlich sicher eine sehr sinnvolle Übung für viele Politiker. Einen Schritt weiter geht Ungarns erster Mann im Staate und neuer Präsident János Áder: Er setzt sich für die barrierefreie Nutzung seiner Internetangebote für Wähler mit reduzierter Sehstärke ein. Da Bildschirmlupe und automatischer Vorleseservice eines Digital Political Natives kaum mehr würdig zu sein scheinen, führt Áder nun die Blindenschrift Braille auf seiner Website ein.

Für die meisten Menschen ist Braille eine völlig unverständliche Anordnung erhabener Punkte, die für Blinde aber eine unschätzbare schriftliche Orientierungsform bietet: Sie ertasten die Reihenfolge und Platzierung der Buchstabensubstitute und lesen den Text. Richtig: Sie tasten. Auf einer Website. Am Bildschirm. Hier ein Original-Screenshot (Klick zum Vergrößern, Hervorhebung von stenographique):

Damit hat Áder entweder

  1. furchtbar schlechte Berater, die körperlich Benachteiligte Bürger als potenzielle Wählergruppe umgarnen wollen,
  2. heimlich eine strukturverändernde Innovation in der digitalen Visualisierungstechnologie im ungarischen Bergland zur Marktreife gebracht,
  3. Webdesigner, die zu viel Zeit in nerdigen Foren verbracht und sich ohne sein Wissen einen ganz speziellen Humor angeeignet haben oder
  4. sich gedacht, die Blinden können’s ja sowieso nicht lesen und zwischen zwei Pils einen Blinden-Witz in Braille verfasst.

Es darf mitgeraten und abgestimmt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ein Telefonjoker ebenfalls. Zu gewinnen gibt es Ruhm und Ehre und einen Braille-Kurs mit János Áder – Interesse des ungarischen Präsidenten vorausgesetzt. Für weitere Erklärungen und Lösungsvorschläge steht das Kommentarfeld wie gewohnt zur Verfügung.

Die gute Nachricht: Wer verzweifelt versucht hat, mit geschlossenen Augen das aktuelle politische Pamphlet auf der Homepage von János Áder zu lesen und trotz profunder Ungarisch-Kenntnisse gescheitert ist, dem sei gesagt: Es liegt nicht an dir. Áder ist offensichtlich ein Mann mit Visionen – einen haptischen 3D-Bildschirm kann er aus deinem alten Röhrenmonitor aber auch nicht zaubern.

via 10minutesaperdre / spiegeloffline

Youtube: Trainierte Affen und eine Spezialeinheit bekämpfen Fehler

In miscellaneous on 20/09/2011 at 10:23

Kleine Randnotiz: Auf der Suche nach einem Videoclip ist mir gerade zum ersten Mal eine Youtube-Fehlermeldung begegnet, bei der man nicht unmittelbar das Bedürfnis verspürt, die GEMA mit Schmähbriefen zu überziehen. Im Gegenteil… „Leider ist etwas schiefgegangen. Eine Spezialeinheit hat die Mission übernommen, um das Problem zu lösen.“

Neben Twitter mit dem berühmten Fail-Whale („Twitter is over Capacity!“) versucht also auch Youtube (bzw. Google), die enttäuschten Nutzer mit einer Portion Humor über einen internen Server-Fehler hinweg zu trösten. Die amerikanischen Kollegen haben sich nach Feierabend sogar eine noch stärkere Version der Fehlermeldung ausgedacht: „Sorry, something went wrong. A team of highly trained monkeys has been dispatched to deal with this situation.“

Das lässt die böse Datenkrake aus dem Silicon Valley irgendwie wieder ganz putzig erscheinen… Wer hätte einem Weltkonzern wie Google noch soviel College-Humor zugetraut? Hier die Screenshots der Meldungen (Klick zum Vergrößern):

Neue Parties bei der Ergo-Versicherung: Wir sind wieder nüchtern, das muss gefeiert werden!

In marketing, miscellaneous on 21/07/2011 at 18:34

In der Haut von Torsten Oletzky möchte man derzeit nicht stecken: Wie ein Feuerwehrmann, der mit einer Wasserpistole Waldbrände zu löschen versucht, hechelt Oletzky derzeit von einer Baustelle zur nächsten – immer dabei, den aktuell größten Schaden zu reparieren. Mal sind das Sexparties, mal Drückermethoden im Vertrieb, mal fehlerhafte Vorsorgeverträge: Herr Oletzky ist Chef der Ergo-Versicherungsgruppe.

Auch wenn er kein ausgewiesener Marketing-Guru ist, hat der promovierte Betriebswirt doch spürbar frischen Wind seit seinem Antritt 2007 in die Katakomben des zweitgrößten deutschen Versicherers geblasen. Wir Verbraucher bemerken das z.B. in der Zwangsverrentung der „Experten der Ergo-Versicherungsgruppe“, die uns allsamstäglich in lupenreiner Schrebergartenmanier den Sport im ZDF präsentiert haben. An deren Stelle sind andere gerückt: Schauspieler und Werbeprofis, denen die Agentur Aimaq&Stolle ein frisches Logo, emotionalere Spots und den neuen Claim „Versichern heißt verstehen“ zur Seite gestellt hat.

Ruhe ist nicht eingekehrt, denn tiefgreifende strategische Neuerungen (z.B. bei der „Drückerbande“ der HMI) blieben vielfach aus. Doch Ergo versucht den Wandel durch immerwährende Wiederholung der neuen Markenwerte Verständnis und Transparenz einzuschleifen. Gerade letzteres stößt bei vielen Kunden und deren Interessenvertretern besonders sauer auf. Erst kleckerten die Details der Budapester Sex-Affäre in homöopatischer Dosis an die Oberfläche, dann wurde wegen Verleumdung geklagt und Erpressungsversuche beschworen – Ziel der Übung: Ablenkung und Verschleierung. Oletzky selbst bezeichnet das fragwürdige Incentive-Programm für die Top-Vertriebler als „katastrophale Fehlentscheidung“ und gibt massive Fehler bei der Aufklärung zu: „Die Folge ist, dass durch das nicht vollständig korrekte Dementi zu Beginn unsere Glaubwürdigkeit weiter gelitten hat“. read on Den Rest des Beitrags lesen »

Der 1.4.2011: Ein Tag voller Sensationen

In miscellaneous on 01/04/2011 at 07:39

Der heutige Tag ist noch jung, in den meisten Büros ging erst vor wenigen Minuten das Licht an. Doch in manchen Agenturen und Redaktionen haben fleißige Buchstabendreher Nachtschichten eingeschoben, um der Bedeutung des heutigen Tags Ausdruck zu verleihen und die eigenen Leser am Morgen des 01.04.2011 mit einer Krachermeldung zu beeindrucken.

Wir wollen diese investigative und aufopfernde Leistung würdigen und den Tag mit einem Review der (bis 9 Uhr eingetroffenen) spektakulärsten Meldungen begrüßen:

Traditionell betreffen viele der heutigen Meldungen spektakuläre Personalia. So scheint Konstantin Neven DuMont sich erstaunlich schnell rehabilitiert zu haben: Vor wenigen Monaten wandelte der Verlegerspross durch ein tiefes Tal der Social-Media-Tränen, kommentierte unter falschen Identitäten und wurde von Stefan Niggemeier peinlich bloßgestellt. Heute macht DuMont aus der Not eine Tugend und beschäftigt sich endlich auch hauptberuflich mit dem Web2.0! Ein wahrer Kunstgriff seines neuen Arbeitgebers Axel Springer. Mehr

Weitere heiß diskutierte Themen im Social Web sind der Datenschutz und das Recht am eigenen Bild. Der Europäische Gerichtshof hat die Gültigkeit seiner Gesetzgebung nun endlich auch auf unsere tierischen Freunde erweitert, die nur allzugerne von sensationslüsternen Herrchen und Frauchen im Internet bloßgestellt werden – oft gar ohne Vollmacht und schriftliche Erlaubnis! Erfolgreich geklagt hatte übrigens die Tierschutzorganisation „Angry Birds“, die bisher vermutlich nur eingefleischten Smartphonenutzern geläufig war. Mehr

Eine wahrhaftige Sensation der intuitiven Softwaresteuerung und einen Meilenstein in der Mensch-Maschine-Kommunikation stellt Google heute vor: die Beta-Version von „Google Motion“. Durch die Nutzung der eingebauten Kamera und die Verwendung standardisierter Gesten, die mit Experten verschiedenster Fachrichtungen entwickelt wurden, ist es seit heute – dem als historisch einzuordnenden 1.4.2011 – möglich, seinen Gmail-Account mit einfach erlernbaren und intuitiven Gesten zu steuern. Die Zeitersparnis und der Wow-Faktor unter den Kollegen können sicher kaum überschätzt werden. Google erläutert das Ganze folgerichtig auch in einem Demo-Video (bisher noch ein Geheimtipp mit nur 300 Views). Mehr

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Best-Of Facebook-Songs

In miscellaneous on 01/02/2011 at 21:18

Gerade landet der Newsletter vom Mediendienst „kress“ in meinen Postfach. Die wichtigsten Nachrichten sind schnell überflogen, überdacht, gespeichert. An einer Meldung bleibt das müde Auge aber hängen: Der Spot des Tages ist ein 3-minütiges Video mit dem Titel „Gefällt mir“ – inklusive „Gefällt mir-Button“ darunter. Verwirrend. Interessant. Klick.

Es läuft ein extrem ohrwurmtaugliches Ständchen über die Vor- und Nachteile unseres liebsten sozialen Netzwerks an. Die muntere Acapella-Combo „Voxenstopp“ trällert sich mit Ukulele und Latzhosen (warum auch immer…) durch ein charmant produziertes Video – Grund genug, einmal ein kleines Best-of der schönsten-besten-lustigsten Facebook-Songs zusammenzustellen:

Voxenstopp – Gefällt mir

Wir bleiben bei Acapella. Auch die Kölner Altmeister des Mundorchesters haben einen Beitrag zum Thema ins Rennen geschickt und sich bei der Namensgebung ganz auf’s Wesentliche konzentriert – vielleicht auch, um ihre etwas reifere Zielgruppe mit der Thematik nicht zu überfordern…

Wise Guys – Facebook

Ein kleiner Sprung über den Rhein bringt uns zur „façon française“ eines guten Facebook-Songs. Und die läuft durch die Übertragung der Virtual-Life-Features ins echte Leben ab. Ein „Anstupsen-Button“ am Gesäß eine vorbeieilenden Schönheit, eine „Als-Freund-Hinzufügen-Kette“ vor der Brust – das Leben könnte so einfach sein, und disco-tauglich obendrein…

The Toxic Avenger & Orelsan – N’importe Comment

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Tablets: Netto verhökert i-Pad-Kopie mit Android 1.6

In miscellaneous on 17/01/2011 at 15:43

Bevor die Schwemme an Tablet-PCs mit innovativem Android 3.0 auf dem Consumer-Electronics-Markt landet, versucht sich der „Netto Marken-Discount“ seit heute daran, noch unentschlossene Kunden von einem Billig-Tablet im wahrsten Sinne des Wortes zu überzeugen. Sagenhafte 99 EUR kostet das Gerät, das vom iPad auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden ist:

Rechts das Original von Apple, links die Fälschung von Jay-Tech, die Ende letzten Jahres für 139 EUR schonmal bei Rossmann und für 149 EUR bei real,- über die Theke ging. Auf den ersten Blick scheint das Gerät ein echter Preis-Leistungs-Kracher zu sein. Schließlich sieht das iPad genauso aus und kostet rund 7x so viel. Auch die im Prospekt angegebenen Spezifikationen klingen zwar alles andere als revolutionär, jedoch zunächst solide und ausreichend für einen Light-User. Ein Blick hinter die Kulisse lohnt sich aber:

  • DISPLAY: Angespriesen wird ein „berührungsempfindliches Display“. Mit einem TouchScreen, wie man ihn vom iPad oder aktuellen Android-Handys gewohnt ist, hat das aber wenig zu tun: Es handelt sich um ein resistives Display, bei dem man gehörigen Druck auf den Bildschirm ausüben muss. Leichtes Berühren reicht nicht, ebenso unterstützt es kein Multitouch.
  • BETRIEBSSYSTEM: Als ausgewiesener Android-Freund muss man sich schon wundern – da traut sich Netto mit einem Gerät auf den Markt, das technisch absolut überholt ist und: Android 1.6 ist von Google nicht einmal für Tablets freigegeben! Immerhin: Bei Rossmann wurde das gleiche Gerät damals noch mit Android 1.9 verkauft – ein System, das es nie gegeben hat.
  • PROZESSOR: 300 MHz haben zwar vor Jahrzehnten noch locker für die Mondlandung gereicht, heute lässt sich damit nicht einmal mehr ein kleines Handy-Game wie „Angry Birds“ flüssig darstellen. Allenfalls zum Seitenaufruf im Internet oder Anzeigen von Bildern reicht das noch aus.
  • ARBEITSSPEICHER: 128 MB gönnt uns der Hersteller Jay-Tech. Hier gilt dasselbe wie bei dem Prozessor – nett, aber einfach 5 Jahre zu spät am Markt.

Statt ewig so weiterzumachen (Anschlüsse, Akku, Größe…), soll meine Kritik eher konstruktiv ausfallen: Wofür kann man so einen Tablet-PC verwenden? Vielfältig einsetzbar ist das Gerät nämlich auf jeden Fall: Als Topfuntersetzer, Fliegenklatsche, Katzenklappe oder Eiskratzer… Wer noch mit gezückter Geldbörse bei Netto im Laden steht, sollte für die 99 EUR lieber 20 KG Schweinegulasch kaufen – das ist auch im Angebot und hat vermutlich eine deutlich größere Halbwertszeit.

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