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Gastbeitrag: Die Macht eines einzelnen Tweets

In meinungen on 19/06/2012 at 17:12

stenographique freut sich, euch nach langer Zeit endlich wieder einen Gastbeitrag präsentieren zu können! Dieses Mal in den Startlöchern: Christian Faller, seines Zeichens Digital Strategist, Online Marketer und Blogger-Kollegen beim Gefahrgut Blog. Gefahrgut setzt sich kritisch und humorvoll mit digitalen Trends und Social Media Marketing auseinander, z.B. mit den größten Shitstorms oder der Frage warum tumblr super ist. Aber genug des Vorworts – viel Spaß mit dem Artikel von Christian!

Eigentlich hatte ich ja geplant, diesen Artikel „Die Facebook Fan Farce“ zu nennen und mich darüber zu amüsieren, wie sich große Unternehmen sinnlos über ihre Facebook Fan Zahlen freuen, ohne zu verstehen was sie davon haben und wie sie diese Fans benutzen. Aber ich habe mich mit viel Überwindung dazu bringen können einen konstruktiven Post daraus zu machen und statt dem Negativbeispiel auch einige Positivbeispiele anzuführen.

Die Facebook Fan Farce ist für mich Sinnbild dessen, dass Social Media nicht immer ganz verstanden wird… Ich korrigiere: Selten überhaupt verstanden wird. Denn, was will man denn über Social Media Marketing erreichen? Was sind die Ziele von Social Media?

  • Neue Kunden gewinnen?
  • Bestehende Kunden zufriedenstellen?
  • Unzufriedene Kunden beraten?

Welches Ziel man auch immer wählt, es geht im Grunde immer um das Wohl des Kunden. Oder das sollte es zumindest. Dass sich Social Media dafür hervorragend eignet, ist heute klar. Das liegt hauptsächlich daran, dass der wirklich wichtige Unterschied der sozialen Medien zu den klassischen der ist, dass wir nicht mehr One-to-Many kommunizieren sondern One-to-One oder immerhin Many-to-Many. Kurzum: Wir schleudern nicht mehr Nachrichten an tausende von Leuten heraus, ohne uns um die zu scheren.

Social Media falsch genutzt

Erstaunlicherweise haben es aber sehr viele Marken geschafft, immer noch genau dies zu tun. Meistens läuft das dann so: Durch ein Gewinnspiel oder ein Loyalty Programm oder ganz simples „Einkaufen“ irgendwo in China, werden Fans auf die Seite gebracht. Und an die gehen dann die Botschaften raus, egal ob da echte Menschen sitzen und egal ob jemand zuhört oder nicht. Immerhin macht aber nicht jede Markte macht dann plumpe Werbung. Manche schreiben durchaus relevante Dinge, die vielleicht auch lustig zu lesen sind. Aber es ist eben immer noch One-to-Many.

Social Media hat aber genau dort seine große Qualität, wo es persönlich wird. In seinem Buch „The Thank You Economy“ predigte Gary Vaynerchuck das schon vor vielen Monaten. Und seine Position vertrete ich heute mehr als je zuvor. Wer wirklich Social Media versteht, der nutzt es wie ein Telefon. read on… Den Rest des Beitrags lesen »

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markenbindung kann ertwittert werden

In marketing on 17/01/2010 at 14:20

während der microblogging-dienst in den usa schon von vielen unternehmen eingesetzt wird, führt twitter in deutschland immer noch ein verhältnismäßig stiefmütterliches dasein in den marketing-abteilungen der nation. das liegt vermutlich daran, dass das potential als meinungsbildendes medium bislang nicht gesehen wurde. erstaunlich – kann man doch auf diesem wege reputation kreieren, neuigkeiten verbreiten und marken-communities aufbauen. jetzt hat eine studie der uni mainz und der strategie-beratung 2hm zwei interessante findings zum umgang mit twitter im unternehmen herausgearbeitet (die absatzwirtschaft berichtete).

zunächst einmal wurde die allgemeine anschauung bestätigt, dass tweets aufgrund der schnelllebigkeit des mediums keinen besonderen informationswert haben (können). die studie – die leider nicht online verfügbar ist – hat errechnet, dass die halbwertzeit einer 140-zeichen-nachricht je nach thematischer zugehörigkeit zwischen 2 und 5 minuten (!) liegt. nachhaltige verbreitung von nachrichten ist ohne zielloses spamen also kaum möglich.

allerdings hat ein markenauftritt bei twitter durchaus einen einfluss auf das emotionale brand-commitment, so die studie. konkret heißt das, dass durch den interaktiven charakter des dienstes, konsumenten besonders effektiv an die marke herangeführt und gebunden werden können. warum nutzen aber potentielle kunden den dienst, wenn nicht wegen des informationswertes der nachrichten? klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

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