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Posts Tagged ‘fmcg’

Absurditäten des Supermarkts: Fundstücke einer verrückten Konsumwelt

In marketing, meinungen on 02/11/2012 at 15:43
Erst letzte Woche gingen die Bilder der geschälten und vakuumierten Bananen des Österreichischen „Billa“-Supermarkts wieder um die Welt. Supersturm „Sandy“, die Eurokrise und das Alkoholproblem von Jenny Elvers-Elbertzhagen waren schlagartig vergessen angesichts dieses zum Himmel schreienden Konsumwahnsinns. Zwar gab es auch durchaus positives Feedback auf die Produktinnovation aus der Kühltheke (z.B. „Toller Service, jetzt müssen Blondinen endlich die Schale nicht mehr mitessen!“), die überwiegende Mehrheit der Kunden zeigte sich aber bestürzt, so dass sich Billa zu einem Statement auf der eigenen Facebookseite gezwungen sah.

 

Aller Aufregung zum Trotz: Billa ist bei Weitem nicht der einzige Händler mit dummen Ideen. Im Laufe des Jahres sind uns eine ganze Menge Absurditäten des Supermarkts untergekommen, hier nun nach langer Wartezeit das Best-Of. Geplant ist dieser Artikel als Fortsetzungsroman und soll stetig erweitert werden – wer von euch frischen Input hat (und wenn es nur ein verwackeltes Handybild ist), wird mit natürlich einer lobenden Erwähnung und einem dreifachen HipHipHurra im Blog erwähnt!


Platz 10: Party-Suppen von BUSS

Wer sagt denn, dass es immer nur Champignon-Creme, Tomate oder Linsengulasch sein muss – Suppe kann doch viel mehr. Hersteller BUSS versucht sich daher an vielversprechenden Varianten mit Pizza und Lasagne. Da kommt Freude beim Feinschmecker auf! Und Feierlaune gleich mit: Nachdem genussvollen Verzehr steht Disco-Dancing nichts mehr im Weg, wie uns das charmant gewählte Hintergrundbild suggeriert.

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Platz 9: Italo-Döner-Pizza von HASA

Wir bleiben kulinarisch: Pizza-Produzent HASA hat sich eine Teig-Kreation einfallen lassen, die bei großstädtischen Lieferservices gar nicht mehr unbedingt exotisch ist. In der Kombination mit dem wohlklingenden Markennamen „Italissimo“ (zu deutsch: der Italienischste) wirkt der urtürkische Döner als Pizzabelag allerdings nicht unbedingt optimal gewählt. Weitere Vorschläge für die nächste Innovationswelle: „Baklava di Venezia“, „Crema di Ayran“ oder „Pasta al Falafel“… read on Den Rest des Beitrags lesen »

twallfahrer, ergo plagiat, glücks-eis, sky-GEZ

In marketing, medien on 30/08/2010 at 07:55

was bisher geschah… nun ja: in der letzten woche zumindest – findet ihr als short-stories hier:

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die kirche setzt auf’s social web und bietet gefallenen engeln und suchenden schäfchen eine neue, interaktive möglichkeit, am gottesdienst teilzunehmen: als twallfahrer. ein mix aus twitter und wallfahrer. vorreiter des neuen klerikalen coups: martin werlen, bei twitter @abtmartin. hier ein video von der sf-tagesschau:

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weiter gehts mit dem vielgelobten und heiß diskutierten neuen auftritt der ergo versicherungen, die sich nach jahrelanger zuschauerqual endlich dazu durchgerungen haben, die verspießten versicherungskaufleute in den presenterspots der sportschau („der sport wird ihnen präsentiert… von ihren experten der ergo-versicherungsgruppe“) gegen einen etwas zeitgemäßeren werbeauftritt zu tauschen. deren agentur aimaq-stolle hat ganze arbeit geleistet – dachte man, bis folgendes video auftauchte und die damit verbundenen plagiatsvorwürfe: via

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nichtraucherschutz: bayern vs. indonesien

In meinungen, miscellaneous on 07/07/2010 at 09:07

ein jammern geht quer durch’s schwarz-rot-goldene jubelland – und zwar unmittelbar vor einem spiel unserer wunderknaben in südafrika. nicht das spanische schreckgespenst david villa ist dafür verantwortlich. auch nicht die tatsache, dass gerade eine tätowierte first lady ins schloss bellevue einzieht. das votum der bayerischen bergbevölkerung gegen das rauchen an öffentlichen orten vom 4.7. ist der verursacher.

omnipräsent in allen medien und talkshows ist seitdem sebastian frankenberger (siehe foto, quelle: nichtraucherschutz-bayern.de) und hat sich damit erfolgreich zum uli hoeness der rauchenden bevölkerung entwickelt. seine „drohung“: das rauchen soll nun auch in anderen bundesländern per volksentscheid unter seiner leitung verkompliziert und flächenweise verboten werden. ein bayer, der seine freistaatlichen überzeugungen auf den rest der republik übertragen will – kein besonders beliebtes konzept. mit dem leicht androgynen frankenberger würden aus diesem grund vermutlich viele raucher ähnlich gerne ein bier trinken gehen, wie der fanclub von schalke 04 mit andi „die schwalbe“ möller.

wichtig: an dieser stelle soll weder die bedeutung des nichtraucherschutzes heruntergespielt werden, noch soll ein hohelied auf das rauchen an sich gesungen werden. aber: ein blick nach indonesien hat mir gerade gezeigt, auf welchen niveau in deutschland derzeit populistischer nichtraucheraktionismus betrieben wird. die parallele mag im ersten moment überraschen, jedoch ist indonesien nach den beiden überländern indien und china mit rund 60millionen rauchern die drittgrößte nikotin-nation und eignet sich demnach gut, um zu zeigen, wie anderswo geraucht wird. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

amazon mit lebensmitteln im onlineshop – und einigen startproblemen…

In marketing on 02/07/2010 at 11:02

paukenschlag im e-commerce… amazon bietet seit dem 1.7. (gestern) nun auch frische lebensmittel in deutschland an. damit erhält branchen-primus doit24 gehörig konkurrenz. auch delikatessenspezialisten wie gourmondo werden den neuen player spüren. nachdem sich die lebensmittelzeitung (lz) in ihrem artikel zum thema vor euphorie förmlich überschlagen hat und von einem „weitreichenden angebot mit über 30.000 artikeln“ gesprochen hat, bin ich neugierig geworden:

um das angebot zu testen, versuche ich, alle zutaten für ein leckeres abendessen bei amazon zu bestellen. um es dem lebensmittel-onlineshop-neuling nicht zu schwer zu machen, öffne ich die seite ohne konkreten einkaufszettel und lasse mich inspirieren. der erste blick überzeugt: bereits auf der startseite springt mich auf der linken seite ein linker link an: „neu bei amazon – lebensmittel und getränke“. ganz richtig ist das zwar nicht, weil der onlineshop auch vor dem 1.7. bereits wein und spirituosen geführt hat, aber ich klicke brav auf die verlinkte ananas.

es öffnet sich die übersichts-seite, auf der u.a. die anbieter „froodies“, „gourmondo“, „amorebio“ oder „genusshandwerker“ ihre ware feil bieten. da froodies aggressiv im header mit versandkostenfreier lieferung wirbt, wandert der mousezeiger auf die hübsche frau mit der braunen gemüse-tüte. auf den ersten blick ein in der tat umfangreiches angebot: knapp 2.300 artikel, darunter fleisch, obst, gemüse.

etwas skeptisch machen mich noch die ungeklärten fragen zur kühlkette und produktfrische, sodass ich beschließe, meinen einkauf mit ein paar äpfeln zu beginnen. nach dem klick auf „früchte“ die erste überraschung: das angebot ist auf einmal sehr überschaubar! umso froher bin ich, dass immerhin in der kategorie „äpfel“ drei verschiedene sorten gelistet sind. dann die zweite überraschung: klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

7 millionen liker auf facebook – was ist das in dollar?

In marketing on 12/06/2010 at 21:50

7.666.148 – so viele menschen empfinden gegenüber starbucks eine derart starke markenbindung, dass sie sich dazu auf facebook als liker outen. während ich diesen satz geschrieben habe, hat sich deren zahl bereits auf 7.666.164 erhöht. 16 neue „fans“ in nicht einmal 10 sekunden! während das social-media-engagement vor wenigen monaten gerade von vielen marktführenden unternehmen noch als blinder trend-fanatismus bezeichnet wurde, ist das medium heute aus den marketing-plänen nicht mehr wegzudenken. laut facebook hat sich im letzten jahr die zahl der kooperierenden unternehmen glatt verdoppelt. wer noch keine präsenz/fanseite auf facebook betreibt, verkauft entweder reinen industriebedarf oder aber… sich selbst für blöd!

häufigster grund der zögerlichen begeisterung der marketing-abteilungen: die ungenaue impact-messung, also die frage was mir ein facebook-liker konkret bringt? frühere studien vermuteten, dass beispielsweise ein starbucks-fan dem unternehmen rund 3,20$ zusätzlich in die kassen spült – bei mehreren millionen fans durchaus eine größenordnung, bei der man sich ein paar stunden mit den „neuen medien“ auseinandersetzen könnte. eine neue studie kam jetzt auf überraschend andere ergebnisse: die social-media full-service agentur „syncapse“ hat heute zahlen veröffentlicht, bei denen mir kurz die ohren schlackerten. sage und schreibe 235$ soll ein fan jährlich für starbucks-produkte zu zahlen bereit sein, das sind stolze 124$ mehr als ein nicht-liker (der ja noch lange kein disliker sein muss!). klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

Produktflops – wer wirklich die Schuld trägt

In marketing on 22/04/2010 at 15:54

Was Innovationen angeht, spricht Deutschland aus einem Munde: „unverzichtbar“, „das Gelbe vom Ei“, „Basis des großen Ganzen“. So einfach wie ein Konsens über die Bedeutung von Neuheiten, ist die Umsetzung derselbigen dagegen bei weitem nicht. Das gilt insbesondere für das Geschäft mit schnelldrehenden Konsumgütern (Fast Moving Consumer Goods = FMCG). Die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) hat daher zusammen mit Serviceplan in einer großangelegten Studie (pdf) untersucht, woran beeindruckende 70% aller Produktinnovationen in Deutschland scheitern. Tragen tatsächlich Vertrieb und Kommunikation in der Regel die Schuld?

Dass die Bedeutung von Neuheiten für die herstellenden Unternehmen kaum zu überschätzen ist, hatten wir schon gesagt. Doch auch volkswirtschaftlich betrachtet fallen diese heftig ins Gewicht. 30 000 neue Artikel jährlich gehen mit einem Entwicklungsaufwand von rund 10 Mrd Euro einher. Eine eins mit 10 Nullen… Das würde reichen, um Beiersdorf nahezu komplett zu übernehmen. Oder um sich für die nächsten 25 Jahre die Bundesligaübertragungsrechte zu sichern. Überall werden die Forschungsetats erweitert, neue Entwicklungs- und Produktionsanlagen schießen aus dem Boden. Richtig ist dabei natürlich, dass von dieser Zahl tausende Größenvariationen und Verpackungsänderungen abzuziehen sind, die aufgrund eines eigenen Strichcodes formal auch als Produktneuheiten verstanden werden. Dennoch: Wachstum lässt sich in einem derart gesättigten Markt fast nur noch durch das Auffinden von Nischen und die passenden Produkte generieren. Und was haben wir davon? read on Den Rest des Beitrags lesen »

die hose voll im web-zwo-null

In marketing on 20/02/2010 at 20:30

im goldglänzenden lichte der olympischen spiele strahlen auch die werbetreibenden rund um vancouver. mal eher klassisch wie die sponsoren chevrolet oder coca cola, mal mit einem modernen viralen ansatz: samsung zieht mit zwei stark konzeptionierten videos derzeit zuhauf die youtube-junkies auf ihre clips. zu bestaunen gibt’s eine breakdance-beatbox-nummer auf schlittschuhen und die perfekte symbiose aus basketball und snowboarding mit jeweils mehreren hunderttausend clicks in den ersten tagen.

obwohl viele sagen würden, dass solche virals mittlerweile längst zu den „klassikern 2.0“ eines modernen werbe-portfolios gehören, sind deutsche großkonzerne mit dem einsatz innovativer marketing-formen zurückhaltend, ja fast schon angstvoll. erstmalig belegt hat das eine studie der fh mainz, die unter der leitung von prof. rolke den umgang von dax30-unternehmen mit social media explorativ untersuchte. heraus kam, dass nur rund jedes dritte top-unternehmen sich bislang in das blogosphären-haifischbecken vorgewagt hat und auch facebook noch von der mehrheit gemieden wird. höher im kurs stehen dagegen profile bei youtube oder twitter. das kann mit dem arbeitsaufwand zusammenhängen, der sich an facebooks rockzipfel hängt und an die inhaltliche anforderung an einen respektierten blogeintrag – verglichen mit einem tweed oder einem clip. und das, obwohl unstrittig ist, dass social-media aktivitäten einen entscheidenden einfluss auf markenbindung haben können, wie diese studie zeigt.

wenn unternehmen aber neue wege gehen, führt das nicht selten zu erstaunten blicken bei den konsumenten (hier zum verzweifeln oder als positivbeispiel hier). auch nicht neu ist der trend, kleine oder große internet-wunder zu kopieren. beliebter ansatzpunkt: chartshows. klar, die mobilisieren die massen! logo, da schwappen die emotionen förmlich über! manchesmal werden auf diese weise auch echte werbeklassiker geschaffen, wie t-mobile es mit paul potts fertigbrachte. die schmerzhafte erfahrung, dass diese strategie kein allheilmittel ist, macht dagegen gerade die bäckerei lieken urkorn. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

kampf der zucker-ziegen

In marketing on 01/02/2010 at 09:21

dass sich haribo und katjes des öfteren juristisch in die wolle kriegen, ist mittlerweile nichts neues… letztes prominentes beispiel war der quer durch alle instanzen ausgetragene streit um den begrifff „yoghurt gums“, den haribo gerne verwenden und katjes gerne schützen wollte.

neu ist allerdings, dass die beiden kontrahenten diesen streit jetzt in ihrer werbung fortführen. katjes wagt den ersten schritt in diese richtung und greift hans riegel & co offen mit einem plakatmotiv an. der vorwurf: produktpiraterie. diesmal geht es allerdings nicht um die yoghurt-nascherei, die genauso schön und schlank macht, wie topmodel lena gehrke, sondern um die neue sorte „sour mango“ (pressemitteilung von haribo).

das motiv zeigt eine schlechte foto-kopie der katjes sorte mango melody. text der (leider etwas schwer zu lesenden) anzeige (trotzdem großes dankeschön an w&v): „wir gratulieren haribo zur neuen sorte „sour mango“. subline: „hier ein beispiel, wie man uns noch billiger kopiert.“

nicht subtil, aber knackig. auch, wenn katjes dabei ein bisschen wie ein schlechter verlierer aussieht, hatten die bonner konkurrenten doch den letzten juristischen streit für sich entscheiden können. diese reagieren übrigens unerwartet gelassen: es sei nicht geplant, ein gegenmotiv zu entwerfen. man freue sich aber über die gratis-werbung, so der leiter unternehmenskommunikation marco alfter.

kinder in not helfen haribo

In marketing, meinungen on 24/01/2010 at 21:35

haribo macht kinder froh – das wissen wir, schließlich verfolgt uns der jinglende ohrwurm seit 1935 und ist der bekannteste werbeslogan deutschlands. damit das so bleibt, setzt der bonner süßwarenhersteller derzeit auf eine kooperation mit der bild-aktion „ein herz für kinder“. die kennen wir auch.

diese kooperation sieht wie folgt aus (pressemitteilung): für jede zwischen dem 14.2.2009 und dem 30.3.2010 verkaufte einheit goldbären spendet haribo einen cent. und legt am ende auf jeden cent noch einen drauf. macht in der summe 2 cent pro packung (also auch für die 450g-eimer). die aktion, die vom neuen wetten-dass-traumpaar hunziker&gottschalk gnädig lächelnd beworben wird, soll in diesem zeitraum eine spendensummer von 1.000.000 eur zusammenzutragen.

ich bin des kleinen einmaleins mächtig und rechne einmal nach: wenn eine million euro durch einzelbeträge à 2ct herangekleckert werden soll, macht das insgesamt 50.000.000 verkaufte einheiten (in worten: fünfzig millionen). bei einem durchschnittlichen preis von 1,20 pro packung spült das 60.000.000,00 euro in die handelskassen. gehen wir jetzt von einer goldbären-marge von 30% aus, die für die süßwarenbranche eher hanseatisch kalkuliert ist, dann bringt diese aktion haribo die immer noch massive summe von 18 millionen euro. zur erinnerung: eine wird gespendet. und obendrin gibts von axel spinger noch eine spendenquittung, alles steuerlich gewinnmindernd absetzbar also. klickstu
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tempo: sicherheit für’s große geschäft

In marketing on 16/12/2009 at 15:30

dass die marke tempo jetzt auch auf klopapier gestretcht wurde, habe ich neulich in einem artikel über markenerweiterungen schon einmal erwähnt… jetzt ergibt sich die möglichkeit, dem spannenden launch ein bisschen mehr zeit und zeilen zu widmen. eins vorweg: nach vielen begeisterten texten über neue kampagnen von z.b. penny, samsung oder veltins gibt’s jetzt mal wieder etwas mehr biss und harte worte. das drängt sich in diesem fall aber auch geradezu auf…

folgende geschichte: nachdem sich die sca hygience products gmbh vor einiger zeit entschieden hat, den als gattungsmarke etablierten markennamen seines star-taschentuchs auf ein neues produkt zu übertragen, findet man vielerorts anzeigen, gewinnspiele oder wettbewerbe rund um’s neue klopapier von tempo. soweit, so gut. darunter ist auch diese anzeige, in der tempo eine (vom taschentuch her) altbekannte unique selling propostition für sich entdeckt. die idee: man grenzt sich im überlaufenen markt von klopapier mit dem attribut (achtung, ernst gemeint!) sicherheit ab. o-ton aus der anzeige: „das ist sicherheit, auf die sie und ihre familie sich jeden tag verlassen können“.

wir denken diesen gedanken mal konsequent weiter und überlegen, was dem kunden damit versprochen wird… klickstu

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