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Posts Tagged ‘konsumentenverhalten’

Der Preis unserer Mode: PETA schockiert mit beeindruckender Cross-Channel-Kampagne

In marketing on 07/08/2011 at 12:34

Robbenschlachten zur kanadischen Nationalhymne, eine nackte Joanna Krupa als himmlische Hundeschützerin oder Daniela Katzenbergers Einsatz für Katzenkastration – es ist nicht das erste Mal, dass die Tierschutzorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) uns mit drastischen und provokanten Bildern die Folgen von Massentierhaltung, Fleischvöllerei und Konsumwahn vor Augen hält.

In Singapur haben die Tierschützer jetzt eine Cross-Channel-Kampagne an den Start gebracht, die die tiefsitzende Schizophrenie der Nachfrage nach luxoriösen Lederartikeln eindrucksvoll verdeutlicht. Singapur zeigt wie wohl kein zweites Land die Schizophrenie zwischen Luxusfokussierung und völliger Entfremdung der Modelabels von ihren Lieferanten und Produzenten. Die Frage, wo das Leder als wesentlicher Rohstoff der beliebten Designerschuhe, -gürtel und -taschen herkommt und unter welchen Bedingungen es „hergestellt“ wird, stellt sich hier niemand – und an diesem Punkt setzt die PETA-Kampagne an.

Die Story: Im Stil modischer Hochglanzmagazine gestaltete Plakate laden Passanten ein, „Shopping in einer neuen Dimension“ zu entdecken und Lederwaren zu unglaublichen Preisen zu finden. Hierfür sind der Download einer Barcode-App („Stickybits„) und das Scannen von Barcodes unter einer Auswahl von Designer-Accessoires erforderlich. Die Applikation führt die Nutzer dann zu Videos, in den Hollywood-Größen und PETA-Aktivisten wie Joaquin Phoenix und Pamela Anderson erklären, unter welchen Umständen das Schlangenleder als Rohstoff des gerade gescannten Produkts aus einem bedrohten Wildtier zum begehrten Designergürtel wird. read on

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Abgespeist: Foodwatch schafft sich selbst ab

In marketing on 17/05/2011 at 08:52

Noch knapp einen Monat können aufgeklärte Verbraucher bei Foodwatch über ihren Favoriten bei der Wahl zur Werbelüge des Jahres 2011 abstimmen. Mit dabei: 2 Süßigkeiten, 1 Yoghurt, Gurken und Mini-Würstchen. Das Spektrum der Kandidaten wirkt auf den ersten Blick reichlich ausgewogen, allerdings rekrutiert Foodwatch die Kandidaten nur aus den selbst vorgestellten Blogbeiträgen – eigene Vorschläge können die zum Mitmachen animierten Konsumenten nicht einreichen. Anlass genug, sich die fünf Finalisten einmal genauer anzusehen, die uns Foodwatch als die größten Werbelügen anbietet. Aus den Augen des Marketing…

Nimm2 (Storck): Eins vorweg – die Texter bei Storck haben sich wirklich einiges einfallen lassen, um ihrem Produkt eine eindeutige Positionierung zu geben. Die Geschmackssorten Zitrone und Orange stehen seit jeher (wie alle Zitrusfrüchte) für Vitaminliferanten. Storck springt auf diesen Zug auf und fügt den klebrigen Drops Vitamine bei, um diesen Erwartungen gerecht zu werden und das Alleinstellungsmerkmal (USP, Unique Selling Proposition) zu manifestieren. Auch hier weiß man: Nur, wenn’s drin ist, darf ich’s auch drauf schreiben! Foodwatch bemängelt nun, dass diese Vitamine bei Kindern gar nicht in mangelnder Konzentration vorlägen – einen Beleg für diese These bleiben die Lebensmittelwächter aber genauso schuldig, wie Storck für positive Auswirkungen auf den Vitaminhaushalt. Weiterhin kritisiert Foodwatch, dass das Fruchtbonbon mit glücklichen Kindern auf der Verpackung wirbt. Freunde, was habt ihr denn erwartet? Traurige Diabetis-Greise in einem verregneten Hinterhof? Man kann sich doch nicht ernsthaft über eine zielgruppengerechte Positionierung und Kommunikation eines gewinnorientierten Unternehmens wundern… Und noch ein Hinweis am Rande für Storck: Warum spielt das Thema „Tradition“ bei euch überhaupt keine Rolle? Immerhin wird es im deutschen Markt nur wenige Konkurrenten geben, die seit den 60er Jahren ein fast unverändertes Produkt erfolgreich anbieten. Einen Best-Practise-Case für generationenübergreifende Verankerung gibt es gerade bei MonChéri zu bestaunen.

Schlemmertöpfchen feine Gürkchen (Kühne): Perfekte Überleitung: Genau dieses Thema greift nämlich Kühne auf und berichtet, dass das Unternehmen bereits seit 1722 produziert. Was man hier als Beleg für jahrhundertelanges erfolgreiches Bestehen am Markt (=Produktkompetenz) als Kommunikationsinstrument einsetzt, treibt bei Foodwatch wieder den Puls herauf: Dort assoziiert man mit dem „1722“-Siegel ausschließlich traditionelle Fertigungsmethoden. Wer das Etikett nicht richtig liest, mag davon ausgehen. Doch Kühne behauptet das gar nicht: Man arbeite „mit erlesenen Kräutern“ (d.h. nicht ausschließlich) mit „besonderer Hingabe für höchsten Genuss. Seit 1722“. Letzteres bedeutet weder, dass „feine Gürkchen“ seit 1722 in den Supermarktregalen stehen, noch dass Fertigungsmethoden aus dem späten Mittelalter eingesetzt werden. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

männerdomänen fussball, autos, internet – wo sind die frauen im web2.0?

In meinungen on 07/09/2010 at 18:22

kurz davor, meinen arbeitstag zu beenden und den computer herunterzufahren – surfe ich noch einmal schnell auf der rivva-seite vorbei, um mir ein letztes tagesupdate zu besorgen. der blick bleibt bei den bunt bebilderten social-usern hängen, die rivva in verbindung mit twitter nutzen und sich so eine persönliche nachrichtenübersicht aus dem eigenen netzwerk basteln lassen:

die user heißen sascha, lars, martin, peter oder bernd. dutzende kleiner bildchen, die mir entgegenlächeln. dutzende männerbilder. nach einer anstrengenden minute finde ich die erste frau: anita – und bin erleichtert. es gibt sie also doch. warum aber so wenige? ist das ein trend, der sich überall wiederfindet, oder eine merkwürdige geschlechter-aufteilung bei rivva?

ein paar analysen:

  • in den deutschen blogcharts klicke ich die 50 ersten und damit einflussreichsten blogs deutschlands an. frauen? fehlanzeige! nicht ein einziger blog in der deutschen top50 wird von einer frau betrieben. sicherlich finden sich hier und da ein paar agenturblogs, an denen frauen mitarbeiten. natürlich ist auch mal eine co-autorIN dabei. das war’s aber dann auch…
  • eine xing-gruppe für frauen, die es seit gut 1,5 jahren (also im internet ein paar dinosaurier-generationen) gibt, bringt es auf gerade einmal 114 mitglieder und 62 beiträge.
  • web2.0-foren im echten leben berichten entsetzt von reinen männer-veranstaltungen
  • etwas besser sieht es zwar bei den wordpress.com-top-blogs aus, gewissermaßen die highscore-tabelle der amateur-schreiberlinge: hier kommen von frauen betriebene blogs auf ca. 30%. der trend ist derselbe: männer dominieren.
  • auf sämtlichen social news sites dominieren die männlichen user mit teilweise über 80% nutzeranteil.

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nichtraucherschutz: bayern vs. indonesien

In meinungen, miscellaneous on 07/07/2010 at 09:07

ein jammern geht quer durch’s schwarz-rot-goldene jubelland – und zwar unmittelbar vor einem spiel unserer wunderknaben in südafrika. nicht das spanische schreckgespenst david villa ist dafür verantwortlich. auch nicht die tatsache, dass gerade eine tätowierte first lady ins schloss bellevue einzieht. das votum der bayerischen bergbevölkerung gegen das rauchen an öffentlichen orten vom 4.7. ist der verursacher.

omnipräsent in allen medien und talkshows ist seitdem sebastian frankenberger (siehe foto, quelle: nichtraucherschutz-bayern.de) und hat sich damit erfolgreich zum uli hoeness der rauchenden bevölkerung entwickelt. seine „drohung“: das rauchen soll nun auch in anderen bundesländern per volksentscheid unter seiner leitung verkompliziert und flächenweise verboten werden. ein bayer, der seine freistaatlichen überzeugungen auf den rest der republik übertragen will – kein besonders beliebtes konzept. mit dem leicht androgynen frankenberger würden aus diesem grund vermutlich viele raucher ähnlich gerne ein bier trinken gehen, wie der fanclub von schalke 04 mit andi „die schwalbe“ möller.

wichtig: an dieser stelle soll weder die bedeutung des nichtraucherschutzes heruntergespielt werden, noch soll ein hohelied auf das rauchen an sich gesungen werden. aber: ein blick nach indonesien hat mir gerade gezeigt, auf welchen niveau in deutschland derzeit populistischer nichtraucheraktionismus betrieben wird. die parallele mag im ersten moment überraschen, jedoch ist indonesien nach den beiden überländern indien und china mit rund 60millionen rauchern die drittgrößte nikotin-nation und eignet sich demnach gut, um zu zeigen, wie anderswo geraucht wird. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

oberflächlich, vergesslich, ignorant – wie verändert das echtzeitweb unseren nachrichtenkonsum?

In medien, meinungen on 20/06/2010 at 18:31

gerade ertappe ich mich dabei, ernsthaft beim mini-quiz von spiegel-online ins schwimmen zu geraten. die frage: wissen sie noch was letzte woche los war? normalerweise wäre das ein link, auf den ich nicht mal für geld klicken würde – jetzt aber, beim ziellosen und gedankenverlorenen konsum von dutzenden kurz-meldungen zwischen wm und politik bewegt sich mein mouse-zeiger doch auf den „mehr“-button. click.

nachdem ich die dritte frage beantwortet habe und wieder falsch liege, frage ich mich: wie kann es sein, dass informationen, die man in der tagesschau, in einem nachrichtenmagazin (print!) und auf diversen blogs gelesen hat, nach gerade einmal einer woche schon wieder verdrängt wurden. ist es einfach nur die masse an informationen, die hier in echtzeit auf uns eindrischt? selbst meldungen von kapitaler bedeutung werden angeklickt, quergelesen und vergessen. zeit für ein umdenken?

per rss-feed und link-leiste lese ich etwa 40 blogs und online-magazine regelmäßig, das heißt mehrmals am tag. viele behandeln themen aus marketing, psychologie und werbung, einige kümmern sich um gewichtiges wie weltpolitik, wiederum andere erfüllen mein verlangen nach trashigem klatsch und sport-meldungen. hinter jedem dieser medien stehen intelligente menschen, die hauptberuflich oder aus leidenschaftlicher freizeitgestaltung heraus über themen schreiben, die ihnen und ihren lesern wichtig sind. man sollte also davon ausgehen, dass jede dieser meldungen eine gewisse relevanz hat. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

Produktflops – wer wirklich die Schuld trägt

In marketing on 22/04/2010 at 15:54

Was Innovationen angeht, spricht Deutschland aus einem Munde: „unverzichtbar“, „das Gelbe vom Ei“, „Basis des großen Ganzen“. So einfach wie ein Konsens über die Bedeutung von Neuheiten, ist die Umsetzung derselbigen dagegen bei weitem nicht. Das gilt insbesondere für das Geschäft mit schnelldrehenden Konsumgütern (Fast Moving Consumer Goods = FMCG). Die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) hat daher zusammen mit Serviceplan in einer großangelegten Studie (pdf) untersucht, woran beeindruckende 70% aller Produktinnovationen in Deutschland scheitern. Tragen tatsächlich Vertrieb und Kommunikation in der Regel die Schuld?

Dass die Bedeutung von Neuheiten für die herstellenden Unternehmen kaum zu überschätzen ist, hatten wir schon gesagt. Doch auch volkswirtschaftlich betrachtet fallen diese heftig ins Gewicht. 30 000 neue Artikel jährlich gehen mit einem Entwicklungsaufwand von rund 10 Mrd Euro einher. Eine eins mit 10 Nullen… Das würde reichen, um Beiersdorf nahezu komplett zu übernehmen. Oder um sich für die nächsten 25 Jahre die Bundesligaübertragungsrechte zu sichern. Überall werden die Forschungsetats erweitert, neue Entwicklungs- und Produktionsanlagen schießen aus dem Boden. Richtig ist dabei natürlich, dass von dieser Zahl tausende Größenvariationen und Verpackungsänderungen abzuziehen sind, die aufgrund eines eigenen Strichcodes formal auch als Produktneuheiten verstanden werden. Dennoch: Wachstum lässt sich in einem derart gesättigten Markt fast nur noch durch das Auffinden von Nischen und die passenden Produkte generieren. Und was haben wir davon? read on Den Rest des Beitrags lesen »

grelle gedanken zur gothaer

In marketing on 29/03/2010 at 22:17

göttingen hauptbahnhof, 7 uhr morgens. warten auf den zug. auf den ohren das leise wummern der beats von paul kalkbrenner. viel zu früh für klare gedanken, den kopf voll und leer zugleich. der blick wandert gelangweilt umher und streift menschen, gleise, werbe-poster. am unscheinbarsten von ihnen bleibt er hängen: eine versicherung. die gothaer. slogan: „wir machen das.“

das bleiche plakat, das sich in der morgensonne kaum vom grau der pflastersteine abhebt, wird registriert und wieder vergessen. ein blick auf die uhr, noch 10 minuten. nur sekunden später folgt die durchsage des station-managements: aha, aufgrund technischer probleme also… weitere 10 minuten… klar, ist entschuldigt.

zwischen den gelangweilten berufspendlern am bahnsteig scheint selbst das fahle plakat der gothaer noch als willkommene abwechslung, für die sich der müde kopf begeistern kann. anscheinend der optimale geisteszustand für eine intensive betrachtung eines zugleich inhaltsfreien und tiefgründigen werbemotivs.

was sehen wir? die gothaer hat als anzeigenmotiv an vielen deutschen bahnhöfen auf den ersten blick ein sich küssendes paar ausgewählt. er im weißen oberhemd vor weißem hintergrund, sie mit windig-zerzaustem haar und lasziv-entspanntem gesichtsausdruck. wenn wir aber ein pärchen sehen, wo ist dann die gothaer? schnell fällt der blaue stift auf, das key visual der versicherung. und da: die frau trägt einen ring in derselben farbe und machart wie der blaue stift. klare sache: da ist die gothaer. jetzt gibt es zwei möglichkeiten: klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

deine stimme für deinen verein

In miscellaneous on 31/01/2010 at 19:52

und noch ein artikel, über ein spannendes populärwissenschaftliches experiment aus der psychologie, das uns lehrt, dass bauch und kopf sich manchmal näher sind, als man denkt…

samstag nachmittag, 15.30 uhr: das handy ausgestellt, der puls nähert sich der 180er-marke, mutter und freundin wissen bescheid, dass es jetzt nichts zu besprechen gibt. der samstag nachmittag gehört dem fussball! uneingeschränkt. und voller emotionen – ob freudes- oder frustrationstränen. wer kann fährt seinem club hinterher und besucht ein ums andere mal die spiele, um sich im block kollektiv mit anderen bierseligen genossen die seele aus dem hals zu schreien. aber warum eigentlich? viele würden behaupten, es seien die emotionen, die sich ein ventil suchten. andere sind sich sicher, dass ihr team ohne die lautstarke unterstützung sowieso keine chance gegen den angstgegner aus der provinz hätte. und tatsächlich: diese experten liegen nicht einmal falsch…

an der university of wolverhampton, genauer gesagt am institute of sport performance wurde geklärt warum. hier forscht und lehrt prof. alan nevill. in seiner durchaus beeindruckenden publikationsliste finden sich u.a. auch beiträge, die den einfluss von lärm auf die entscheidungsfindung untersuchen. der erste von 1999, der aktuellste von 2002. und das schönste: das paper ist von elsevier in der wissenschaftlichen fachzeitschrift „psychology of sport and excercise“ herausgebracht worden, wo es kostenlos heruntergeladen werden kann (link). wer sich nicht durch das ganze paper wühlen will (titel: „the influence of crowd noise and experience upon refereeing decisions in football“), kann hier mit einer zusammenfassung vorlieb nehmen. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

gut, besser, ich – das phänomen der selbstüberschätzung

In marketing, miscellaneous on 23/01/2010 at 16:05

wer seine selbstüberschätzung als seine größte stärke ansieht, hat immerhin schon eines geschafft: er (oder sie) hat erkannt, dass seine anderen fähigkeiten vielleicht unterdurchschnittlich ausgeprägt sind. für alle anderen, die von diesem leid geplagt werden: fürchtet euch nicht, es gibt eine erklärung. wissenschaftlich. echt wahr.

wäre das hier die bildzeitung, müsste der nächste satz jetzt mit „amerikanische forscher haben herausgefunden…“ beginnen. ist es aber nicht. daher folgender vorplänkelnder einstieg: derzeit läuft die 37. staffel von dsds, in der gezielt kandidaten gesucht werden, die sich vor bohlen & co bereitwillig abkanzeln und vor der deutschen fernsehnation blamieren lassen. die frage ist: warum? glauben diese talente an das gold in ihrer kehle? ist es der kurze moment eines flüchtigen aufmerksamkeitsschubs, der reizt? die chance, den naturgebräunten produzenten aus der nähe zu sehen? sicherlich kommt da einiges zusammen. an den zetereien und beschwerden der kandidaten lässt sich aber echte wut und ehrliche enttäuschung erkennen. enttäuschung allerdings nicht darüber, dass man jetzt endlich gehört hat, was alle schon wissen („du kannst nicht singen!“), sondern enttäuscht darüber, dass in der jury ein völlig unfähiger und ahnungsloser vollidiot sitzt, der das große talent nicht erkennt.

jetzt zu den amerikanischen forschern, die tatsächlich eine rolle spielen: klickstu
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wann markenerweiterungen das image fördern…

In marketing on 04/12/2009 at 19:39

es gibt kaum noch marken, die sich auf ein einzelnes produkt beschränken und so steigt die zahl der markenerweiterungen seit jahren kontinuierlich an [zunächst noch mein subjektiver eindruck, ich suche noch nach verlässlichen quellen…]. viel diskutiertes beispiel der letzten zeit ist die einführung eines tempo-taschentuchsklopapiers. schön fand ich den slogan der produkteinführung: „endlich gibt es tempo auch als toilettenpapier – darauf hat die welt nur gewartet!“ logo, ich warte seit jahren auf ein neues klopapier!! ich finde einfach keins, das zu mir passt…

aber davon ganz abgesehen:  der trend von markenerweiterungen ist allgegenwärtig. jetzt bin ich auf eine studie von karin stromer und andreas strebinger in der transfer-zeitschrift gestoßen, die sich schon vor 4 jahren eine interessante frage gestellt hat: wie wirken sich solche brand extensions eigentlich auf das image der masterbrand aus? dabei wurden zwei fallbeispiele gegenüber gestellt: mercedes benz und knorr. klickstu

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