stenographique

Posts Tagged ‘zeitung’

Falsche Freunde: Dachlatten und Avantgarde

In medien on 17/01/2015 at 13:31
Ein Wasserhahn auf dem Misthaufen, ein königliches Schloss an der Spindtür, ein Kieferzapfen beim Zahnarzt. Homonyme wie „Hahn“, „Schloss“ oder „Kiefer“ stellen die Allermeisten zwar nicht ernsthaft vor sprachliche Herausforderungen, treiben mitunter aber kuriose Stilblüten aus – besonders, wenn die Bedeutungen weit weit auseinander liegen. Heute im Fokus: Die Volksstimme und das Bauhaus.

Die Regionalzeitung aus Sachsen-Anhalt berichtete gestern in ihrer Online-Ausgabe davon, dass die Kultusminister der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Niedersachsen und Baden-Württemberg nun auch den Bund und das Bundesland Rheinland-Pfalz bei der Planung der Feierlichkeiten an Bord haben. Bei der Frage, was die hohen Volksvertreter da eigentlich feiern wollen, kamen der Online- und Schlussredakteur der Volksstimme offenbar geringfügig durcheinander. Sie stolperten über das Homonym „Bauhaus“ und bebilderten einen Artikel über den Kunst- und Architekturstil mit seitenfüllend mit dem Logo der großen Baumarktkette, die gerade Winkelschleifer im Angebot hat. Ein gefundenes Häppchen für kleingeistige Klugscheißer wie stenographique…

Bauhaus oder Bauhaus

Bleibt zu hoffen, dass ich Montag noch zur Arbeit zurückkehren darf. Dem Angestellten einer Sprachschule ist ein Artikel über „Homophone“ schließlich vor nicht allzulanger Zeit im prüden Utah zum Verhängnis  geworden…

Vielen Dank an die aufmerksamen Leser Elke und Peter.

Warum Günther Jauch keinen „liebevollen Kontakt“ mehr zu seiner Mutter pflegt

In medien on 04/07/2011 at 08:19

Enten sind in der Welt von Yellow- und People-Press keine Seltenheit und in aller Regel nicht einmal erwähnenswert. Mitunter gelingt es den Best-Ager-Blättern aber, besonders kuriose Meldungen zu kreieren. Jüngstes Beispiel: Die Programmzeitschrift „die 2„. Das zur WAZ-Gruppe gehörige Blatt hatte kürzlich eine gewohnt prosaische Fotoreportage über Deutschlands beliebtesten Schwiegersohn der Kernzielgruppe von „die 2“ gedruckt und darin in blumigen Worten beschrieben, wie es um die familiären Verhältnisse im Hause Günther Jauch stehe. Unter anderem lobte die Zeitschrift den „bis heute liebevollen Kontakt“ zu seiner Mutter Ursula, die in einer Villa in der Nähe des Sohnes bei Potsdam lebe.

Das sieht der Millionärs-Moderator jedoch anders und setzte erfolgreich eine Unterlassung gegen den WAZ-Konzern durch. Doch damit nicht genug der Schmach: Nun muss „die Zwei“ außerdem eine Gegendarstellung drucken, in der Jauch erklärt, wie das Verhältnis zu seiner Mutter tatsächlich beschaffen ist. Und die ist an Skurilität nur schwer zu überbieten…

So erklärt Jauch die Hintergründe seiner juristischen Bemühungen gegen die Behaupten der Zeitschrift wie folgt: „Ich pflege zu meiner Mutter keinen Kontakt mehr. Sie lebt auch nicht in einem Altersheim unweit meiner Villa in Potsdam. Vielmehr ist meine Mutter vor sechs Jahren verstorben.“ Der Branchendienst Meedia hat bei der Chefredaktion um eine Stellungsnahme gebeten, sei aber abgewiesen worden. Stattdessen erklärte der Verlag, es sei „bedauerlicherweise ein Fehler unterlaufen, den wir selbstverständlich korrigieren werden“. Eine Wahl bleibt den WAZ-Leuten schließlich auch nicht, wenn Jauchs Anwälte erfolgreich aus allen juristischen Rohren feuern…

Zu „die 2“: Das TV-Programmheft landet wöchentlich Samstags beim Kiosk und zeichnet sich laut der WAZ-Gruppe durch seinen frühen Erscheinungstermin aus. Das Durchschnittsalter der knapp 300.000 (und zu 80% weiblichen) Leser liegt bei 56,6 Jahren. Wer wie Jauch auch einmal eine Stellungsnahme im Blatt abdrucken lassen möchte, ist bei einer ganzseitigen Farb-Anzeige mit 4.040 EUR dabei.

Medien-Alarm: Viele EHEC-Tote genesen nie mehr

In medien on 13/06/2011 at 11:24

Es wäre traurig, sich darüber lustig zu machen. Ganz ignorieren kann man den verbalen Faux-Pas der Nachrichtenagentur DPA und Dutzender vermeintlicher Leitmedien allerdings genauso wenig: Unter der Überschrift „Viele EHEC-Tote werden nicht mehr ganz gesund“ missversteht die Agentur eine Aussage des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, die dieser gestern im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ zu Protokoll gegeben hatte.

Ganz im Stile eines investigativen Spitzenportals übernimmt Fokus Online die Meldung ungeprüft (und vermutlich automatisiert) in den Nachrichtenticker. Das Originalzitat des SPD-Politikers lautete „Etwa 100 Patienten sind so stark nierengeschädigt, dass sie ein Spenderorgan brauchen oder lebenslang zur Dauerdialyse müssen“ – inhaltlich vermutlich unstrittig und eigentlich auch nicht besonders schwer zu verstehen.

Allein steht der Fokus mit dieser peinlichen Blind-Kopie des DPA-Tickers jedoch bei weitem nicht. Die Meldung wurde z.B. auch auf die Stern-Website gespiegelt. Außerdem findet sie sich bei n-tv, nordbayern.de, maerkische-allgemeine.de, pforzheimer zeitungaugsburger-allgemeine, südkurier und viele weitere. Google listet mittlerweile knapp 600 Kopien des Titels. Der unglückliche Umstand eines Feiertags am Tag nach der DPA-Meldung führt anscheinend in den heute völlig verwaisten Online-Redaktionen dazu, dass die Meldung volle zwei Tage online steht (Sonntag, 12.6. und Montag, 13.6.). Bleibt zu hoffen, dass die Redakteure nach ihrem erholsamen langen Wochenende den Fehler wenigstens finden und beheben – selbiges gilt natürlich auch für den Urheber der Meldung bei DPA. In jedem Fall fließt damit wieder reichlich Wasser auf die Mühlen der Qualitätsjournalismus-Debatte.

siehe auch: breitbach.info / opalkatze

beim „westen“ schreiben die pressesprecher ihre hohelieder selbst!

In medien, meinungen on 08/09/2010 at 10:42

„mega-erfolg“, „unglaublicher ansturm“, „riesen-erfolg“, „mehr als voll…

der autor des artikels „rock am stock ein mega-erfolg“ meinte es offensichtlich gut mit den veranstaltern einer ü60-party in isernlohn und lobte die organisatoren (campus symposium) und das ergebnis ihrer bemühungen sprichwörtlich über den klee. doch was auf den ersten blick wie eine harmlose lokal-meldung auf der nachrichtenseite „der westen“ aussieht, wurde in den kommentaren von user frank nur wenige stunden nach der einstellung des textes als krasse verquirlung von unabhängigem journalismus und der vertretung unternehmerischer unterdessen entlarvt…

der autor david lucas, seines zeichens schreiberling von 171 artikeln auf „der westen“, hat noch einen nebenjob. er ist pressesprecher des campus symposiums, also des veranstalters der „rock am stock“-party. das kann man sich in 10 sekunden zusammengooglen. in dieser funktion ist es schon weniger überraschend, dass sich seine kritik an den veranstaltern in sehr überschaubaren grenzen hält.

nun hört man ja oft genug, dass der lokal-journalismus unter mittelkürzungen leidet und das tagesgeschäft praktisch nur noch mit freien mitarbeitern abwickeln muss. dennoch, lieber westen: ein bisschen mehr fingerspitzengefühl bei der auswahl der beiträge bzw. deren autoren wäre wünschenswert – zumindest um den anschein seriösen und unabhängigen journalismus zu wahren. dem autor selbst muss man seinen kleinen moralischen irrweg vielleicht nachsehen. sein abi-zeugnis, das er in sein xing-profil (nur für mitglieder sichtbar) geladen hat, lässt anhand seines alters vermuten, dass herr lucas noch nicht über jahrzehntelange erfahrung im journalismus verfügt. also: alles halb so wild? mag für den autor gelten, für die zeitung mit sicherheit nicht.

der leser-scout: bild-zeitung auf dem weg zum social network?

In medien on 19/07/2010 at 18:56

das deutsche leitmedium nummer 1 hat sich zum wiederholten mal vom erfolg sozialer netzwerke wie facebook oder wer-kennt-wen inspirieren lassen und bietet seinen lesern seit heute eine neue möglichkeit der partizipation: den leser-scout.

nach dem leserreporter, dem videoreporter und dem hobby-gerichtsreporter („juristische kenntnisse nicht zwingend erforderlich“) nun also der leser-scout. dieser unterscheidet sich von den beiden erstgenannten, dadurch dass die teilnehmer keinerlei rechte am eingesandten material halten müssen. im gegenteil: die bild-zeitung fordert die community auf, auch links von lustigen oder spektakulären videos in die springer-zentrale zu morsen. ein weiteres beispiel für den scout-job: „das kann die information sein, dass sie einen berühmten fußballtrainer ganz zufällig in genau der stadt gesehen haben, deren verein gerade einen trainer sucht“.

im ersten moment war meine reaktion: alles klar, guter zug. so haben die schwer beschäftigten bild-redakteure  noch mehr zeit, den perfekten rot-ton für die nächste massaker-foto-montage abzumischen. oder dafür, minderjährige straftäter in social networks zu enttarnen. ungeübten stümpern die recherche zu überlassen, erscheint mir wie eine logische konsequenz der blatt-politik, der nächste konsequente schritt zu einem maximal schranzigem zeitungsmedium.

dann der zweite gedanke: die strategie ist gut, richtig gut sogar. der durchschnittliche bild-leser hat nämlich einen extrem ausgeprägten drang, die frisch eingesogene augenwischerei zu kommentieren und sich als „liker“ bei facebook zu outen. seit bild vor wenigen wochen den entsprechenden button auf seiner seite hinzugefügt hat, poppen auch in meinen facebook-meldungen immer öfter meldungen à la „ulf-uwe gefällt bild.de/tittenvonseiteeins“. binnen stunden trudeln unter einem durchschnittlich spannenden artikel auf bild.de in der regel hunderte kommentare ein. und social bookmarks, likes, tweets etc. kommen noch dazu! in nur vier jahren haben bild-leser aus freien stücken und ohne vergütung fast 700.000 fotos in die springer-redaktion geschickt (quelle: meedia). klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

zensur: polizei kauft 30.000 tempo-hefte auf

In medien on 29/06/2010 at 19:19

diese nachricht schockiert mich: gerade lese ich bei persönlich.com, dem schweizer portal der kommunikationswirtschaft, dass die polizei in indonesien eine komplette ausgabe des tempo-magazins aufgekauft hat. in einer wortwörtlichen nacht- und nebelaktion haben zivilfahnder die indonesischen presse-grossisten im morgengrauen belagert und nahezu sämtliche exemplare der 44. ausgabe des polit-magazins aufgekauft, bevor diese an die kioske im land verteilt werden konnten! was war passiert?

das wochenmagazin hatte intensiv recherchiert und eine cover-story zum thema bestechung und veruntreuung innerhalb des polizeiapparats geschrieben, von der die ordnungshüter im vorfeld wind bekommen hatten. unruhe brach aus in trunojoyo, der zentrale der national police in indonesien. unter der hand schoben sich polizisten aufgeregt eine kopie verschiedener banktransaktionen herüber, die die privaten konten von einigen top-cops oder deren angehöriger betrafen. angeblich ist dieses stück papier teil der recherchen des financial transactions reporting & analysis centers (PPATK). ein kommentar der behörde wurde mit verweis auf die laufenden ermittlungen verweigert.

eine der größten zahlungen betraf general-inspector budi gunawan. 54millionen rupien (4885,- eur) flossen auf das konto seines sohnes. unter den großzügigen spendern: ein internationaler vermögensverwalter. sechs weitere beamte haben angeblich ähnliche zahlungen erhalten, insgesamt 21 sind verdächtig. man mag sich darüber wundern, dass zahlungen in höhe von wenigen tausend euro die polizei dazu bringen können, mitten in der nacht in zivil tausende zeitschriften zu kaufen. dieser zustand ändert sich jedoch schnell, wenn man sich das gehaltsgefüge in indonesien ansieht. ein drei-sterne-polizei-general verdient mit 9millionen nämlich nur rund 814,- eur monatlich, muss aber gleichzeitig wirtschaftskriminalität bekämpfen, die ihn wie einen bettler neben dagobert duck stehen lässt. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

roamingopfer diekmann versucht’s mit satire…

In medien, meinungen on 24/06/2010 at 19:21

nachdem bild-chef kai diekmann aus seinem urlaub in marokko einige filmchen für seinen mittlerweile glücklicherweise leider eingestellten blog (www.kaidiekmann.de) gedreht und nach deutschland verschickt hatte, flatterte wenig später eine rechnung der telekom ins haus der diekmanns. ganz unten, am ende des sicherlich beachtlichen einzelverbindungsnachweises, stand die summe von rund 42.000 euro. ne menge geld, findet auch diekmann (k.d.) und ruft seinen kumpel an – telekom-boss rené obermann (r.o.). hier der wortlaut des dialogs, wie er wirklich war:

k.d.: „grüß dich, rené alte felge! der kai hier…“

r.o.: „kai, du schmieriger paparazzo… lange nix gehört!“

k.d.: „pass auf, jung. was soll das hier: 42.000 euro für ein paar minuten videoschnipsel… total unbrauchbares material, hab ich auch selbst gedreht. aber macht ja nix, war eh nur für meinen blog! *kicher*…“

r.o.: „ich versteh‘ kein wort! worum geht’s?“

k.d.: „meine handyrechnung. ich schulde euch über 40 tausend euro roaming-gebühren…“

r.o.: „und wegen solcher peanuts rufst du mich an??“

k.d.: „warte… ich hab ne idee, wie wir das richtig groß ausschlachten. mit viel medialer präsenz für deine pinken sabbelstrippen und ’nem dicken sympathie-schub für mich!“

r.o.: „klingt gut, lass hören…“

nachdem die beiden ausführlich an dem schlachtplan gefeilt haben, sind sie sich sicher, eine win-win-win-situation geschaffen zu haben. herausgekommen ist ein video das quer durch die humor-republik (gemeint ist deutschland) für zwerchfellkrämpfe und tränenlachen sorgt: klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

der hehler ist schlimmer als der stehler

In miscellaneous on 14/02/2010 at 14:23

gestern lud der münchner merkur die bayerische justizministerin beate merk von der csu zu einem weiteren klärenden gespräch über den kauf der steuersünder-cd durch die bundesregierung. frau merk kam gerne, sprang dabei frau merk-el zur seite und unterstützte den eingeschlagenen weg unser aller regierungschefin: die bundesregierung mache sich nicht strafbar durch den kauf der cd, die vertrauliche bankdaten von vermutlich tausenden steuerhinterziehern aus der schweiz enthält. dieses statement hat sich nichts außergewöhnliches, machten sich doch in den tagen zuvor diverse andere politiker aller couleur für die unerwartete einnahmequelle stark.

abenteuerlich wird erst ihre begründung. eins vorweg: frau merk ist (wenig überraschend) als justizministerin des freistaats bayern eine ausgebildete und promovierte juristin. man sollte ihr in ihrem fachgebiet also eigentlich eine gewisse basis-kompetenz zutrauen dürfen. was hat sie nun gesagt? der münchner merkur (merk, merkel, merkur – schon wieder ein merk**, was will uns das sagen?) zitiert sie wie folgt:

„da daten anders als autos oder handys keine sachen sind, kann man sie nicht stehlen. und wo es keine gestohlene ware gibt, da gibt es auch keine hehlerei“.

zunächst einmal die interpretation dessen, was frau merk sagen wollte: die bundesregierung musste sich in den vergangenen wochen mehrfach des vorwurfs erwehren, man würde sich durch den kauf der daten-cd der hehlerei schuldig machen, den diebstahl legitimieren und nachahmer ermutigen. da man den diebstahl aber nicht in auftrag gegeben habe, sondern der täter erst nach seiner tat den kauf der daten angeregt habe, seien die erforderlichen tatbestandsmerkmale der hehlerei nicht erfüllt. diese meinung muss man nicht teilen, zumindest aber kann sie nachvollzogen werden. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

the visualisation of zeitgeistiness

In medien on 07/02/2010 at 17:15

auf den ersten blick sieht es aus, wie die werbung einer bauklötzeherstellers. oder die internetpräsenz einer konstruktivistischen künstlervereinigung. auf den zweiten blick hat die britische tageszeitung „the guardian“ aber ein tool geschaffen, das die darstellung von inhalten im internet revolutionieren könnte.

gerade auf nachrichtenseiten mit millionen von artikeln leiden besucher in aller regel unter einem information overload (siehe auch artikel zur customer confusion hier oder hier). die bewegendsten geschichten, die spannendsten meldungen und die besten kommentare bleiben so häufig im verborgenen. hervorgehoben werden dagegen die artikel mit den meisten zugriffen. das sind aber häufig eben nicht die stories, mit denen sich ein nachrichtenmedium differenzieren kann. top-meldungen aus wirtschaft, politik und sport bieten schließlich alle – egal ob online/offline, täglich/wöchentlich, gratis/bezahlt.

genau an dieser stelle setzt „zeitgeist“ an. das guardian-experiment mit dem schönen deutschen namen bezieht in die ermittlung von top-artikeln, die als lese-empfehlung auf der seite hervorgehoben werden, alle möglichkeiten des neuen, wunderbaren mitmach-webs ein: verlinkungen, blogeinträge, tweeds, verweildauer, klickpfade und so weiter. damit werden die wahren multiplikatoren unserer zeit stärker berücksichtigt, artikel mit zugriffsheischender überschrift sind nicht mehr (alleine) verantwortlich für die topplatzierung eines texts. die ansicht wird also durch die nutzung und den (inter-)aktiven umgang mit den texten generiert. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

mopo – pietätvolle berichterstattung at its best

In medien on 15/11/2009 at 16:35

man kann über das mediale schlachtfest anlässlich des tragischen ablebens des deutschen nationaltorhüters denken und schreiben was man will. dennoch stechen manche medien in nicht unbedingt takt- und pietätvoller art und weise hervor. dieses mal hat es es die hamburger mopo geschafft, einen sowieso schon unterirdischen artikel mit einer marketingaktion in form einer banderole zu kombinieren, von der weder das blatt noch der anzeigenkunde – in diesem fall ein händler von computerspielen – besonders profitieren dürften! bildblog hat das ganze in gewohnter zuverlässigkeit dokumentiert. pikantes i-tüpfelchen: inhalt des werbemotivs war ein umtauschaktion neu gegen alt…

%d Bloggern gefällt das: