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„Experientell“ startet als innovatives Web-Magazin – stenographique ist dabei

In marketing on 07/07/2011 at 11:27

Nach langer Entwicklungszeit und intensiver Vorbereitung geht heute EXPERIENTELL an den Start. Das Web-Magazin bündelt Beiträge aus Kunst, Design und Marketing und bietet Kreativen eine einzigartige Inspirationsquelle. Die zweisprachige Seite stellt außerdem „einzigartige, erlebnisbetonte Projekte aus verschiedenen Disziplinen“ und deren Macher vor.

Stenographique freut sich, mit von der Partie sein zu dürfen und hat das Marketing-Exposé „Crowdsourcing und die Trolle“ beigesteuert. Der Beitrag behandelt Chancen und Risiken der Auslagerung von Produktentwicklungsaufgaben an die Social Media Gemeinde anhand des Beispiels eines Pril-Designwettbewerbs – der eine oder andere hat sicher davon gelesen – und ist der bislang einzige Artikel von Stenographique, der ins Englische übersetzt wurde. Außerdem freuen wir uns über die tollen Illustrationen zum Text von Carina Zanner:

Ein Freizeit-Transvestit als Covergirl einer Facebook-Fanpage, sexistische Videos zur Markteinführung eines Kleinwagens oder ein Traditionsbrotaufstrich mit Namen „iSnack 2.0“. Was klingt wie der ultimative Albtraum eines Marketingmanagers, haben die Verantwortlichen von Otto, Toyota und Kraft Foods bereits am eigenen Leib erlitten. Der Weg in diese scheinbar undenkbaren Situationen war ein Experiment, bei dem Unternehmen große Teile Ihrer Entscheidungsgewalt in die Hände der Community legen – Crowdsourcing.

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weihnachtsgeschichte reloaded – joseph und maria im web 2.0

In marketing on 19/12/2010 at 20:16

gerade erst ein paar tage online und schon hat sich die neuinterpretation der biblischen weihnachtsgeschichte zu DEM video der vorweihnachtszeit gemausert. zeit also, auch hier ein bisschen besinnlichkeit und besinnung einkehren zu lassen – ganz web-zwo-nullig, versteht sich.

es ist schon ein kleines meisterwerk, was die portugiesische agentur „excentric“ da mit dem clip „the story of nativity“ gezaubert hat: modern, charmant, geradezu herzerweichend wird die geschichte von jesu geburt erzählt – und bleibt dabei knallhart an den biblischen fakten. die ressourcen der modernen informationsbeschaffung von maria und joseph lesen sich dabei wie das state-of-the-art-book des web 2.0: twitter, youtube, facebook, google maps, fourqsuare – alles dabei.

ebenso die heiligen drei könige, die sich gegenseitig per mail beim brainstormen unterstützen und dann bei amazon einkaufen, was man einem neugeborenen so schenkt: kamele, gold, weihrauch und den anderen kram, von dem die bibel berichtet.

fazit: die agentur hat sich damit das bestmögliche bewerbungsschreiben für neugeschäft im kommenden jahr selbst ausgestellt – modern, herzlich, klar in der aussage. obendrein macht die website, die auf der lissaboner kulisse im jahr 2060 basiert, auch noch einiges her und ist definitiv einen klick wert!

7 millionen liker auf facebook – was ist das in dollar?

In marketing on 12/06/2010 at 21:50

7.666.148 – so viele menschen empfinden gegenüber starbucks eine derart starke markenbindung, dass sie sich dazu auf facebook als liker outen. während ich diesen satz geschrieben habe, hat sich deren zahl bereits auf 7.666.164 erhöht. 16 neue „fans“ in nicht einmal 10 sekunden! während das social-media-engagement vor wenigen monaten gerade von vielen marktführenden unternehmen noch als blinder trend-fanatismus bezeichnet wurde, ist das medium heute aus den marketing-plänen nicht mehr wegzudenken. laut facebook hat sich im letzten jahr die zahl der kooperierenden unternehmen glatt verdoppelt. wer noch keine präsenz/fanseite auf facebook betreibt, verkauft entweder reinen industriebedarf oder aber… sich selbst für blöd!

häufigster grund der zögerlichen begeisterung der marketing-abteilungen: die ungenaue impact-messung, also die frage was mir ein facebook-liker konkret bringt? frühere studien vermuteten, dass beispielsweise ein starbucks-fan dem unternehmen rund 3,20$ zusätzlich in die kassen spült – bei mehreren millionen fans durchaus eine größenordnung, bei der man sich ein paar stunden mit den „neuen medien“ auseinandersetzen könnte. eine neue studie kam jetzt auf überraschend andere ergebnisse: die social-media full-service agentur „syncapse“ hat heute zahlen veröffentlicht, bei denen mir kurz die ohren schlackerten. sage und schreibe 235$ soll ein fan jährlich für starbucks-produkte zu zahlen bereit sein, das sind stolze 124$ mehr als ein nicht-liker (der ja noch lange kein disliker sein muss!). klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

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