stenographique

Posts Tagged ‘medienkonsum’

grobi aus der sesamstraße reanimiert den old-spice-man

In marketing on 13/10/2010 at 13:08

die wirkung, die der virale old-spice-clip in der werbelandschaft hinterlassen hat, kann wohl kaum überschätzt werden. nachdem der clip mit dem ehemaligen football-profi isaiah mustafa in der pause des super-cup seine vielbeachtete premiere feierte, wurde zunächst spekuliert: wahrheit oder fiktion? kamera oder computer? one-shot oder trick-shot? seht selbst:

als diese frage mit dem making-of gelöst wurde, kamen die nachahmer. hunderte normalos und promis drehten eigene videos als antwort auf die online verbreiteten clips mit isaiah mustafa. sogar ashton kutcher stieg mit in die diskussion ein… es entwicklelte sich ein reger austausch mit social-media-größen, an dem mehrere hundert millionen teilhatten.

auch ein halbes jahr nach dem start der kampagne – in internetjahren gemessen also diverse eiszeiten später – hat old spice mit isaiah mustafa noch soviel strahlkraft, dass immer noch weitere werbetreibende auf den fahrenden zug aufspringen. zum beispiel bibiotheken (sehr sehenswert übrigens).

jetzt ist wieder einer dazugekommen. ein echtes schwergewicht mit millionen zuschauern und den potenten kunden von morgen: die rede ist von der sesamstraße. und ich muss sagen: grobi gefällt mir als protagonist mindestens genauso gut wie das original – seht selbst: klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

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review zu „the social network“: facebook fasziniert auch auf der leinwand

In medien, meinungen on 07/10/2010 at 21:27

gerade marschiere ich mit meiner wunderbaren begleitung aus „the social network„, dem wir uns vor ein paar tagen schon einmal gewidmet hatten… der kinovorhang hat sich gerade erst geschlossen und noch hat sich kein klares bild in meinem kopf geformt, aber es lassen sich jetzt rückblickend die gerüchte über den film bewerten. die sunday times hat die richtigen informanten bestochen gefunden und eine beeindruckend zutreffende schilderung der eingangszene vorab veröffentlicht. die darstellung mark zuckerbergs selbst fällt in der tat (wie auch der trailer schon vermuten ließ) nicht übermäßig positiv auf – jedoch bin ich überrascht, dass ihm regisseur david fincher noch soviel nerdigen charme zugesteht, dass der geneigte zuschauer durchaus etwas väterliches mitgefühl mit dem egozentrischen programmierer empfinden kann. empathie, die dem überzeugenden jesse eisenberg korrekterweise völlig abgeht.

nach der harten vorberichterstattung bin ich fest davon ausgegangen, zuckerberg auf seinem weg zur cineastischen schlachtbank zu begleiten. ganz anders ist nun – die ersten gedanken setzen sich – mein eindruck: der film widmet sich einem weltverändernden trend, einer erfindung, die unsere kommunikationsstrukturen völlig über den haufen wirft. und das, nur wenige jahre nach ihrer erfindung. einer der besten regisseure hollywoods (u.a. fight club, sieben, der seltsame fall des benjamin button) und eine reihe berühmter künstler um justin timberlake nimmt sich seiner story an und setzen ihm ein mediales denkmal. und das ist klug kalkuliert: bei rund 46 mio dollar produktionskosten und einer quasi-garantie, dass sich die 500 mio mitglieder des netzwerks (aus einer empfundenen persönlichen beteiligung am erfolg facebooks heraus) den film bei der erstbesten gelegenheit im kino ansehen, besteht die durchaus realistische vermutung, dass wir gerade den (zumindest finanziell) erfolreichsten film des jahres gesehen haben… klickstu

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männerdomänen fussball, autos, internet – wo sind die frauen im web2.0?

In meinungen on 07/09/2010 at 18:22

kurz davor, meinen arbeitstag zu beenden und den computer herunterzufahren – surfe ich noch einmal schnell auf der rivva-seite vorbei, um mir ein letztes tagesupdate zu besorgen. der blick bleibt bei den bunt bebilderten social-usern hängen, die rivva in verbindung mit twitter nutzen und sich so eine persönliche nachrichtenübersicht aus dem eigenen netzwerk basteln lassen:

die user heißen sascha, lars, martin, peter oder bernd. dutzende kleiner bildchen, die mir entgegenlächeln. dutzende männerbilder. nach einer anstrengenden minute finde ich die erste frau: anita – und bin erleichtert. es gibt sie also doch. warum aber so wenige? ist das ein trend, der sich überall wiederfindet, oder eine merkwürdige geschlechter-aufteilung bei rivva?

ein paar analysen:

  • in den deutschen blogcharts klicke ich die 50 ersten und damit einflussreichsten blogs deutschlands an. frauen? fehlanzeige! nicht ein einziger blog in der deutschen top50 wird von einer frau betrieben. sicherlich finden sich hier und da ein paar agenturblogs, an denen frauen mitarbeiten. natürlich ist auch mal eine co-autorIN dabei. das war’s aber dann auch…
  • eine xing-gruppe für frauen, die es seit gut 1,5 jahren (also im internet ein paar dinosaurier-generationen) gibt, bringt es auf gerade einmal 114 mitglieder und 62 beiträge.
  • web2.0-foren im echten leben berichten entsetzt von reinen männer-veranstaltungen
  • etwas besser sieht es zwar bei den wordpress.com-top-blogs aus, gewissermaßen die highscore-tabelle der amateur-schreiberlinge: hier kommen von frauen betriebene blogs auf ca. 30%. der trend ist derselbe: männer dominieren.
  • auf sämtlichen social news sites dominieren die männlichen user mit teilweise über 80% nutzeranteil.

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der leser-scout: bild-zeitung auf dem weg zum social network?

In medien on 19/07/2010 at 18:56

das deutsche leitmedium nummer 1 hat sich zum wiederholten mal vom erfolg sozialer netzwerke wie facebook oder wer-kennt-wen inspirieren lassen und bietet seinen lesern seit heute eine neue möglichkeit der partizipation: den leser-scout.

nach dem leserreporter, dem videoreporter und dem hobby-gerichtsreporter („juristische kenntnisse nicht zwingend erforderlich“) nun also der leser-scout. dieser unterscheidet sich von den beiden erstgenannten, dadurch dass die teilnehmer keinerlei rechte am eingesandten material halten müssen. im gegenteil: die bild-zeitung fordert die community auf, auch links von lustigen oder spektakulären videos in die springer-zentrale zu morsen. ein weiteres beispiel für den scout-job: „das kann die information sein, dass sie einen berühmten fußballtrainer ganz zufällig in genau der stadt gesehen haben, deren verein gerade einen trainer sucht“.

im ersten moment war meine reaktion: alles klar, guter zug. so haben die schwer beschäftigten bild-redakteure  noch mehr zeit, den perfekten rot-ton für die nächste massaker-foto-montage abzumischen. oder dafür, minderjährige straftäter in social networks zu enttarnen. ungeübten stümpern die recherche zu überlassen, erscheint mir wie eine logische konsequenz der blatt-politik, der nächste konsequente schritt zu einem maximal schranzigem zeitungsmedium.

dann der zweite gedanke: die strategie ist gut, richtig gut sogar. der durchschnittliche bild-leser hat nämlich einen extrem ausgeprägten drang, die frisch eingesogene augenwischerei zu kommentieren und sich als „liker“ bei facebook zu outen. seit bild vor wenigen wochen den entsprechenden button auf seiner seite hinzugefügt hat, poppen auch in meinen facebook-meldungen immer öfter meldungen à la „ulf-uwe gefällt bild.de/tittenvonseiteeins“. binnen stunden trudeln unter einem durchschnittlich spannenden artikel auf bild.de in der regel hunderte kommentare ein. und social bookmarks, likes, tweets etc. kommen noch dazu! in nur vier jahren haben bild-leser aus freien stücken und ohne vergütung fast 700.000 fotos in die springer-redaktion geschickt (quelle: meedia). klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

mit erhobenem zeigefinger: der telekom fliegt der eigene internet-knigge um die ohren

In medien on 15/07/2010 at 08:29

verbraucherschutzministerin ilse aigner (csu) fordert einen – die telekom hat schon einen: der internet-knigge ist in aller munde. nachdem das problem von frau aigner an dieser stelle schon geklärt wurde, werfen wir nun einen blick auf die benimmregeln für’s internet von der deutschen telekom. anders als die ministerin gibt man sich im hauseigenen creation center nicht mit lächerlichen 10 regeln zufrieden, sondern sieht sich genötigt, die lernwilligen und verzogenen internetuser mit sage und schreibe 101 regeln zu malträtieren. mit dabei:

regel 7: förmliche e-mails mit rechtschreibfehlern machen einen schlechten eindruck. jedoch lässt dich ein fehler in einer informellen e-mail menschlicher erscheinen.

regel 9: nutze die „ copy & paste“ funktion, um namen anderer nicht versehentlich falsch zu schreiben.

regel 14: e-mails die in kleinbuchstaben, und mit falscher zeichensetzung verfasst sind lassen dich ungebildet oder, faul erscheinen

davon abgesehen, dass sich stenographique durch regel 14 persönlich gekränkt fühlt und einen brief an die telekom schreiben wird, mutet man uns in der tat einen erheblichen leseaufwand zu, dessen praktischer nutzen und erkenntnisgewinn in einem überschaubaren rahmen bleiben. vermisst habe ich außerdem hinweise wie „nicht mit dem kopf auf der tastatur einschlafen“ oder „keine butterbrotreste ins blackberry krümeln“…

übrigens 1: zufall oder nicht – die forderung nach einem online-knigge von frau aigner und die veröffentlichung selbiger durch die telekom geschah in perfekter synchronisation: beides am 12.7.2010 nur wenige stunden nacheinander.

übrigens 2: die welt hat die 101 telekom-regeln mit werbung gespickt und eine komplette klickstrecke mit einer regel pro seite erstellt… eine frechheit gegenüber dem nutzer und den werbetreibenden, denn jeder klick verteuert werbefläche auf welt-online.de!

dass der magentafarbene ehemalige staatskonzern ungefragt „101 leitlinien für die digitale welt“ in ebensdiese hinausbläst, stieß vielfach auf widerspruch. so auch bei stefan winter: der jetzt.de-blogger (im auftrag der süddeutschen zeitung) hat den spieß umgedreht und setzt der telekom 10 regeln zur verbesserung des eigenen stils vor – köstlich:

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zensur: polizei kauft 30.000 tempo-hefte auf

In medien on 29/06/2010 at 19:19

diese nachricht schockiert mich: gerade lese ich bei persönlich.com, dem schweizer portal der kommunikationswirtschaft, dass die polizei in indonesien eine komplette ausgabe des tempo-magazins aufgekauft hat. in einer wortwörtlichen nacht- und nebelaktion haben zivilfahnder die indonesischen presse-grossisten im morgengrauen belagert und nahezu sämtliche exemplare der 44. ausgabe des polit-magazins aufgekauft, bevor diese an die kioske im land verteilt werden konnten! was war passiert?

das wochenmagazin hatte intensiv recherchiert und eine cover-story zum thema bestechung und veruntreuung innerhalb des polizeiapparats geschrieben, von der die ordnungshüter im vorfeld wind bekommen hatten. unruhe brach aus in trunojoyo, der zentrale der national police in indonesien. unter der hand schoben sich polizisten aufgeregt eine kopie verschiedener banktransaktionen herüber, die die privaten konten von einigen top-cops oder deren angehöriger betrafen. angeblich ist dieses stück papier teil der recherchen des financial transactions reporting & analysis centers (PPATK). ein kommentar der behörde wurde mit verweis auf die laufenden ermittlungen verweigert.

eine der größten zahlungen betraf general-inspector budi gunawan. 54millionen rupien (4885,- eur) flossen auf das konto seines sohnes. unter den großzügigen spendern: ein internationaler vermögensverwalter. sechs weitere beamte haben angeblich ähnliche zahlungen erhalten, insgesamt 21 sind verdächtig. man mag sich darüber wundern, dass zahlungen in höhe von wenigen tausend euro die polizei dazu bringen können, mitten in der nacht in zivil tausende zeitschriften zu kaufen. dieser zustand ändert sich jedoch schnell, wenn man sich das gehaltsgefüge in indonesien ansieht. ein drei-sterne-polizei-general verdient mit 9millionen nämlich nur rund 814,- eur monatlich, muss aber gleichzeitig wirtschaftskriminalität bekämpfen, die ihn wie einen bettler neben dagobert duck stehen lässt. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

roamingopfer diekmann versucht’s mit satire…

In medien, meinungen on 24/06/2010 at 19:21

nachdem bild-chef kai diekmann aus seinem urlaub in marokko einige filmchen für seinen mittlerweile glücklicherweise leider eingestellten blog (www.kaidiekmann.de) gedreht und nach deutschland verschickt hatte, flatterte wenig später eine rechnung der telekom ins haus der diekmanns. ganz unten, am ende des sicherlich beachtlichen einzelverbindungsnachweises, stand die summe von rund 42.000 euro. ne menge geld, findet auch diekmann (k.d.) und ruft seinen kumpel an – telekom-boss rené obermann (r.o.). hier der wortlaut des dialogs, wie er wirklich war:

k.d.: „grüß dich, rené alte felge! der kai hier…“

r.o.: „kai, du schmieriger paparazzo… lange nix gehört!“

k.d.: „pass auf, jung. was soll das hier: 42.000 euro für ein paar minuten videoschnipsel… total unbrauchbares material, hab ich auch selbst gedreht. aber macht ja nix, war eh nur für meinen blog! *kicher*…“

r.o.: „ich versteh‘ kein wort! worum geht’s?“

k.d.: „meine handyrechnung. ich schulde euch über 40 tausend euro roaming-gebühren…“

r.o.: „und wegen solcher peanuts rufst du mich an??“

k.d.: „warte… ich hab ne idee, wie wir das richtig groß ausschlachten. mit viel medialer präsenz für deine pinken sabbelstrippen und ’nem dicken sympathie-schub für mich!“

r.o.: „klingt gut, lass hören…“

nachdem die beiden ausführlich an dem schlachtplan gefeilt haben, sind sie sich sicher, eine win-win-win-situation geschaffen zu haben. herausgekommen ist ein video das quer durch die humor-republik (gemeint ist deutschland) für zwerchfellkrämpfe und tränenlachen sorgt: klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

oberflächlich, vergesslich, ignorant – wie verändert das echtzeitweb unseren nachrichtenkonsum?

In medien, meinungen on 20/06/2010 at 18:31

gerade ertappe ich mich dabei, ernsthaft beim mini-quiz von spiegel-online ins schwimmen zu geraten. die frage: wissen sie noch was letzte woche los war? normalerweise wäre das ein link, auf den ich nicht mal für geld klicken würde – jetzt aber, beim ziellosen und gedankenverlorenen konsum von dutzenden kurz-meldungen zwischen wm und politik bewegt sich mein mouse-zeiger doch auf den „mehr“-button. click.

nachdem ich die dritte frage beantwortet habe und wieder falsch liege, frage ich mich: wie kann es sein, dass informationen, die man in der tagesschau, in einem nachrichtenmagazin (print!) und auf diversen blogs gelesen hat, nach gerade einmal einer woche schon wieder verdrängt wurden. ist es einfach nur die masse an informationen, die hier in echtzeit auf uns eindrischt? selbst meldungen von kapitaler bedeutung werden angeklickt, quergelesen und vergessen. zeit für ein umdenken?

per rss-feed und link-leiste lese ich etwa 40 blogs und online-magazine regelmäßig, das heißt mehrmals am tag. viele behandeln themen aus marketing, psychologie und werbung, einige kümmern sich um gewichtiges wie weltpolitik, wiederum andere erfüllen mein verlangen nach trashigem klatsch und sport-meldungen. hinter jedem dieser medien stehen intelligente menschen, die hauptberuflich oder aus leidenschaftlicher freizeitgestaltung heraus über themen schreiben, die ihnen und ihren lesern wichtig sind. man sollte also davon ausgehen, dass jede dieser meldungen eine gewisse relevanz hat. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

GEZ: pauschal-keule für das staatsfernsehen

In medien, meinungen on 10/06/2010 at 16:14

vielleicht hat sich ja all das zerren und zetern gelohnt: es tut sich was bei der deutschen gebühreneinzugszentrale. ob wir uns aber dafür bedanken oder neue protest-plakate malen sollten, ist zumindest fraglich. wie die rundfunkkommission der länder gestern beschlossen hat, wird künftig nicht mehr für jedes einzelne radio- und fernsehempfangsgerät eine gebührt erhoben, sondern pauschal ein betrag von 18 euro pro haushalt in rechnung gestellt. selbst wer also keinen fernseher besitzt/besitzen kann/besitzen will wird ab sofort zur kasse gebeten. ein schritt, der ard und zdf endgültig zum staatsfernsehen macht, an dessen finanzierung jeder deutsche haushalt beteiligt sein soll.

die begründung, die uns kurt beck als vorsitzender der rundfunkkomission verliest, ist zumindest auf den ersten blick sehr einleuchtend:

ziel der länder ist es, die finanzierung für den öffentlich- rechtlichen rundfunk auf eine zeitgemäße grundlage zu stellen, die kontrollbedürftigkeit innerhalb des systems deutlich zu reduzieren und vor allem auch die privatsphäre der rundfunkteilnehmer zu schonen.

die versandstelle der behörde war sicherlich der beste kunde der post in den letzten jahrzehnten, gingen doch monatlich millionen mint-grüne briefe an die gebührenpreller und -zahler der nation. auch die stasi außendienstler, die uns gelegentlich mit überraschungsbesuchen beglückten, dürften einen großteil des hart erpressten geldes gekostet haben. es scheint aber so, als wolle man das aufgebrachte fernseh-volk tatsächlich beruhigen, in dem man in aussicht stellt, künftig nicht mehr mit dem abhörwagen vor der tür zu parken. ein grund zum jubeln ist das noch lange nicht, da das gebühren-netz an engmaschigkeit auf jeden fall zunehmen wird. klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

stalingrad für die bieber-armee

In meinungen on 26/05/2010 at 10:02

gerade bei twitkrit gelesen: anscheinend kommt es gerade zum „clash of cultures“ zwischen uns erwachsenen, reifen und weitsichtigen menschen und einer horde zahnspangentragender hysteriker, die sich dem erhalt und der verbreitung des werkes von justin bieber verschrieben haben. justin wer? für diejenigen, die bislang auch dachten, bieber wären höhlenbauende tiere mit plattem schwanz und scharfen zähnen: der junge mann (eine googlesuche bringt mehr als 53 millionen treffer) ist gerade 16 geworden und gilt mittlerweile als die moderne inkarnation der geschichte des „vom tellerwäscher zum millionär“. mit tellerwäscher meine ich hierbei einen nobody, der mit dünnem stimmchen gesungene lieder bei youtube postet. der millionär bleibt ein millionär, mit plattenvertrag und allem was dazugehört. das schließt auch fans ein: zumeist weiblich, zumeist (deutlich) minderjährig. um die soll es gehen…

da wir erwachsenen uns hier mit der „generation upload“ anlegen, die diese neue medien weitaus besser beherrschen als wir senilen senioren, müssen wir auch schmerzhafte niederlagen in eben diesen kommunikationsformen hinnehmen. beispiel heute: twitter. mit rund 2,7 millionen followern gehört justin bieber auch hier zu den ganz großen. und diese follower machen ihrem unmut dort ungebremst luft, zum beispiel über eine kritische berichterstattung der gefürchteten enthüllungs-journalisten von pro sieben (hier). da findet sich zum beispiel eine dezent geäußerte (und sehr fundierte) kritik: klickstu Den Rest des Beitrags lesen »

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